Schüco Open 2012 – Lob und Kritik

Als ich gestern Abend von der Schüco Open 2012 auf Gut Kaden zurückkam, wurde mir erst richtig bewusst, wie großartig es ist, dass Schüco so ein Turnier in den Norden vor unsere Haustür holt.

Martin Kaymer beim Abschlag an der Bahn 1Stars wie Kaymer, Watson und Johnson zum Anfassen nah. Sie wirklich live zu erleben und nicht vor der Mattscheibe. Wunderbar!

Zum „Anfassen“ kamen wir am Finalsonntag allerdings nicht und auch die Autogrammjagd musste verschoben werden, da die Zeit für uns sehr knapp war. Das was wir jedoch gesehen haben, hat uns wirklich gefallen.

Wir standen eine Zeit lang in erster Reihe an der Bahn B9 in der Drive-Landezone und konnten jeden einzelnen Drive sehen. Der Winkel war so günstig, dass auch der darauffolgende Schlag ins Grün perfekt von uns verfolgt wurde. So zog Flight für Flight mit den Topgolfern an uns vorbei. Optimal!

Einige kritische Töne

Die Schlange beim Shuttle TransferSo kurz wie ich auch da war, muss ich leider auch ein wenig Kritik an der Schüco Open 2012 üben. Die Anreise hat uns persönlich zu viel Zeit gekostet, weil der Shuttletransfer ein organisatorisches Armutszeugnis war.

Wir haben ca. 1,5h auf einen Bus gewartet, der uns zur Anlage fährt! Es gab gefühlt höchstens 10 Busse, die hunderte bzw.  Tausende von Menschen vom Möbelhaus dodenhof in Kaltenkirchen nach Gut Kaden fahren sollten.

Das waren einfach zu wenige (Schüco schreibt auf der Facebookseite von 20 Bussen). Die Wartezeiten waren dadurch immens und der Unmut der Besucher logische Konsequenz. Als dann nach und nach ein paar Busse kamen, wussten einige Busfahrer mangels fehlender Einweisung nicht wohin und fuhren ans Ende der Schlange!? Dort nahmen sie diejenigen mit, die gerade mal 10 Minuten in der Schlange standen.

Die Kommunikation des Veranstalters war hier und an andere Stelle nicht gut.

Zuschauer an der Bahn B9Aber vielleicht sollte man das Ganze mit ein wenig Milde betrachten?!

Der Veranstalter musste von Samstag zu Sonntag kurzfristig umplanen. Die ursprünglich geplanten Parkplätze auf den Feldern in der Nähe der Anlage waren nämlich regelrecht abgesoffen.

Der Regen weichte die Böden auf und Fahrzeuge ohne Allrad hatten schlechte Karten.  Daraufhin wurde dann vermutlich eine Lösung mit dem Shuttle aus Kaltenkirchen geschaffen. Dieser „Plan B“ wirkte aber aufgrund der oben genannten Punkte irgendwie unausgereift bzw. aus der Hüfte geschossen.

Watson und Quiros beim Schlag ins Grün

Wie auch immer: Die langen Wartezeiten haben unseren Aufenthalt leider sehr verkürzt. Wir erreichten den Parkplatz in Kaltenkirchen gegen 10:30 und waren erst gegen ca. 12:30 Uhr auf der Anlage.

Pech für uns, denn spätestens 15:00 Uhr war die Abfahrtzeit geplant.

Gut Kaden

Die "aufgeweichte" Zeltstadt bei der Schüco Open 2012

Als wir auf Gut Kaden ankamen, wären Gummistiefel das passende Schuhwerk gewesen. Der Regen hatte fast die gesamte Zeltstadt in ein Motterloch verwandelt.  Eigentlich schade, den die Anlage hatte sich ansonsten richtig herausgeputzt. Vom Allerfeinsten!

Das 18. Grün und die umliegenden Tribünen beispielsweise sahen traumhaft aus. Das hatte Flair und war auf absolutem Tour-Niveau!

Insgesamt waren einige Tausend Gäste vor Ort. Irek Kyskow sprach bei Sky am Abend von 10.000 Zuschauern.

Ich habe bis auf die angesprochenen Punkte nur positives zu berichten und bedanke mich bei Schüco für dieses tolle Turnier nahe Hamburg. Hoffentlich mit einer Wiederholung in 2013?!

Ich würde mich freuen…

Wer von Euch war dabei? Was war euer Eindruck?

Über Dennis Born 507 Artikel
Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern. Hauptberuflich leitet er die Internetagentur "viminds - onlinemarketing" in Rostock und ist glücklich verheiratet.

2 Kommentare

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*