Aktuelle Golfschläger 2010 auf einen Blick – Wilson Golf

Teil 1 – Wilson Golf

Happy New Year 2010! Das neue Jahrzehnt hat begonnen und die Tage bis zum Start der Golfsaison sind gezählt. Der Winter bietet uns Golfern wie immer viel Zeit (zu viel), um über Aspekte unseres Spiels und die optimale Vorbereitung nachzudenken. Dazu zählt auch das Thema Recherche über neue Golfausrüstung.

Ob neue Schläger immer die richtige Entscheidung sind, darf stark bezweifelt werden, doch trotzdem beschäftigt es die meisten von uns. Ab und zu braucht unser Spiel und unser Bag eine kleine Veränderung oder Optimierung der Ausrüstung. Deshalb habe ich mir die neuesten Golfschläger von Wilson Golf angeschaut.

Wilson – ist eine Traditionsmarke seit mehr als 70 Jahren, die auf große Erfolge verweisen kann und sie ist nicht ganz so teuer, wie die anderen Markenhersteller.

Ein weiterer Grund hierfür, ist einer der besten und bekanntesten PGA-Tour Spieler, der bei Wilson Golf seit 1998 unter Vertrag steht – Padraig Harrington. Der Ire ist seit Jahren in der Weltspitze und ist das Aushängeschild von Wilson. Aber schon früher spielten viele namhaften Toursieger und Golfkoryphäen diese Traditionsmarke: Walter Hagen, Payne Stewart, Nick Faldo und John Daly.

 

 

Wilson Golfschläger 2010

Der neue Driver

1. „Schockwave“-Driver
Der ultra-leichte »Shockwave« Driver produziert eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit und somit mehr Weite. Dieser Driver ist der leichteste, den Wilson Golf je produziert hat.

Er ist 10 Prozent leichter als herkömmliche Standardmodelle und baut auf das simple Erfolgsrezept: weniger Gewicht führt zu einer höheren Schlägerkopfgeschwindigkeit und in Folge zu längeren Schlägen.
Das Gewicht des Wilson Staff Shockwave Driver: 265 Gramm – 25 Gramm weniger als  der preisgekrönte Wilson Smooth, den der dreimalige Major Gewinner Padraig Harrington spielte.

Unter anderem wurde die Wanddicke des Schlägerkopfes verringert. Die größten Einsparungen brachte der nur 50 Gramm ultra-leichte Schaft aus der UST Mamiya-Serie, bei dem durch den Verzicht auf alle unwichtigen Farbschichten und Aufkleber nochmals zwei Gramm eingespart werden konnten. Zudem besteht der Griff aus einer neuartigen Gummimischung, die acht Gramm leichter ist als konventionelle Griffmaterialien.
Ein zusätzliches Gewicht war dennoch unabdingbar. Durch eine fünf Gramm schwere Tungsten- Schraube wird Gewicht tiefer in den Schlägerkopf hinein verlagert, das Ergebnis ist ein höherer Ballflug unter Beibehaltung eines hohen, den Schlägerkopf stabilisierenden Trägheitsmoments (MOI) und mehr Stabilität beim Ballkontakt.

Zudem verfügt der Shockwave Driver – wie der Wilson Smooth – über das patentierte Schlagflächen-Insert mit variabler Wandstärke, wodurch sich auf der Schlagfläche jener Bereich mit der besten Ballbeschleunigung erhöht.

Ab Januar 2010 ist der Wilson Staff Shockwave Driver in den Loft-Varianten 10,5° und 12° zum Preis von €299 im Handel.
Weitere Informationen zum Shockwave-Driver auf der Seite von Wilson Staff.


 

Die neuen Eisen

Mit den neuen Wilson Staff FG Tour Eisen stellte Ricky Barnes bei den US Open 2009 einen neuen Turnierrekord für 36 Löcher auf. Der dreimalige Major-Sieger Padraig Harrington hat den Satz seit längerem ebenso im Bag wie Ricky Barnes, der Sensationszweite der diesjährigen US Open in Bethpage. Nach 36 Löcher notierte Barnes 132 Schläge, acht Schläge unter Par bedeuteten eine neue Bestmarke für das älteste amerikanische Major..

Die neuen Wilson Staff FG Tour Eisen wurden speziell für geübte Spieler mit niedrigem Handicap entwickelt.

Optische Merkmale der FG Tour Eisen sind die relativ schmale Topline, eine breitere Sohle und das in Sohlennähe verstärkte Cavity Back, das für eine Verlagerung des Schwerpunktes nach unten sorgt und so den Bodenkontakt verbessert.

Die dezente Wölbung der Sohle wirkt dem Eindringen des Schlägerkopfes speziell bei weicheren Fairways entgegen, das leichte Offset wiederum ermöglicht eine besonders gute Kontrolle über den Ballflug und das bewusste Manövrieren des Balles als Draw oder Fade – Produkteigenschaften, mit denen sich die Schläger perfekt für niedrige bis mittlere Handicaps empfehlen.

Die neuen FG Tour Eisen sind mit Lamkin Crossline Griffen und den Tour-erprobten Dynamic Gold Stahlschäften bestückt, deren Flex und Gewicht optimal auf Ballflug und Schlagkontrolle abgestimmt ist.

Die Sets umfassen Eisen 4 bis Pitching Wedge und werden ab Oktober im Fachhandel zum empfohlenen VK von 875 Euro angeboten.


 

Die neuen Hybrids

Das Erfolgsmodell  FYbrid wurde weiterentwickelt und herausgekommen ist die neue FYbrid Heavy Sole (HS)-Serie von Wilson Staff. Wilson behauptet mit der FYbrid-HS-Serie, dass sie die perfekte Kombination aus Loft und Schaftlänge ermitteln und umsetzen konnten.

Die sich daraus ergebenden gleichmäßigen Längenabstufungen erlauben es dem Spieler, auf überzählige lange Schläger zu verzichten und sich stattdessen wahlweise mehrere Wedges ins Bag zu nehmen – was beim kurzen Spiel mehr Optionen bei der Schlagausführung zur Folge hat.

Neu: Die „Heavy Sole“ , eine Sohlenkonstruktion, die den Schwerpunkt um 7% nach unten und dadurch um 11% tiefer in den Schlägerkopf hinein verlagert.

Die Folge: Der Ball fliegt höher ab und der Schlägerkopf bleibt bei nicht mittig getroffenen Bällen stabiler. Die neue Dual Rail Sohlenplatte ermöglicht einen besseren Ball-/Bodenkontakt: Durch das Herabsenken der Leading Edge ist ein besserer Ballkontakt aus einer Vielzahl von Lagen gewährleistet.

„Die FYbrid HS Serie ist eine Produktfamilie von erstaunlichem Nutzen“, sagt Bob Thurman, Global Director Research & Development. „Unseren Recherchen zufolge spielen die meisten Golfer ihre längeren Eisen nicht mehr, weil sie damit große Probleme haben. Stattdessen suchen sie nach Schlägern, die spielbar sind, zu ihrem Können passen und die innovativste Technologie verwenden, die auf dem Markt verfügbar ist – und genau dies liefert der FYbrid HS in einfacher und präziser Form.“

Als Schaft wurde der UST/Mamiya AXIV Core verwendet, der durch seine vierfach verwobenen Graphit-Faserstränge exzellente Stabilität und Schwingungsverhalten bietet.

Die FYbrid HS Produktlinie wird von Januar 2010 im ausgewählten Fachhandel zum empfohlenen VK von €179 erhältlich sein. Zur  Linie gehört auch eine neue Damenversion.
Weitere Informationen zu den neuen FYbrids von Wilson gibts hier.


 

Die Wedges

Ein Lobwedge der Marke Wilson nenne ich selbst mein Eigen und bin voll zufrieden damit. Soweit ich das sehe, gibt es 2010 keine neuen Wedges, deshalb möchte ich aber die Black-Wedges-Kollektion von 2009 nicht unerwähnt lassen.

Europas erfolgreichster Golfspieler 2008 – Padraig Harrington – soll Prototypen dieser gefrästen Wilson Staff  Tw9 Wedge bei beiden Majorsiegen 2008 im Bag gehabt haben. 😉 Seit 2009 sind sie für jedermann erhältlich.

Die gefrästen Tw9 Wedges zeichnen sich insbesondere durch Tour gefräste Grooves aus, die einen extrem hohen Spin des Balles erzeugen. In Bezug auf die Schärfe und Tiefe der Rillen schöpften die Wilson Designer den von der USGA und R&A vorgegebenen Regelspielraum vollständig aus.

Um die Spielbarkeit spürbar zu erhöhen, weisen die neuen 48° und 50° Tw9 Wedges leichtes Cavity Back und einen geringeren Bounce (Winkel zwischen beiden Sohlenkanten) auf.

Die 52°, 54°, 56°, 58° und 60° Wedges haben die Optik und Spieleigenschaften klassischer Blades und sind daher die idealen Instrumente für kreative Schläge aus allen möglichen Lagen – ob vom Fairway, aus dem Bunker oder rund ums Grün.

Die Tw9 Wedges gibt es in zwei Ausführungen: blendfreies Gunmetal und Classic Satin. Beide Modelle bieten mehrere Loft Optionen, die dem Golfer für Schläge aus kurzen Distanzen alle Möglichkeiten zur individuellen Zusammenstellung seines Satzes bieten.

Padraig Harrington, Wilson Staff Professional seit 1998, ist an der Entwicklung der neuen Wilson Staff Eisen, Driver und Wedges maßgeblich beteiligt.

Der Preis pro Wedge liegt momentan bei ca. 89€


 

Die neuen Putter

Die vier neuen 888-Putter mit zweifach gefrästem Kopf bestehen aus weichem Stahl. Das Design ist klassischen Wilson-Modellen nachempfunden.

Die vier unterschiedlichen Designs – vom Blade über Semi-Mallet zum Mallet – verfügen alle über die „Visual Plane Differential Alignment“-Technologie (VPD). Verschiedene Markierungen auf der Schlägeroberfläche erleichtern es dem Spieler, seine Augen direkt über der Ziellinie in Position zu bringen – die Grundvoraussetzung für einen beständigeren Putting-Stroke.

Jeder Putter der Serie weist eine doppelte Fräsung auf: Im ersten Arbeitsvorgang wird die Schlagfläche exakt eingeebnet, um den Treffvorgang möglichst wiederholbar werden zu lassen, danach werden die „Master-Grooves“ eingearbeitet, um Vorwärtsdrall zu erzeugen und ein Abrutschen nach dem Treffmoment einzudämmen. Die Bogenform der Rillen sorgt zudem dafür, dass Bälle, die nicht im Zentrum, sondern nahe Spitze oder Ferse des Kopfes getroffen werden, leichten Seitendrall erhalten und so den Geradeauslauf des Balles unterstützen.

Die 888 Serie umfasst die Modelle 8881, 8882, 8883 und 8885, jeweils mit eigenständigem Produktprofil:

  • Der 8881 ist ein traditioneller Heel/Toe Blade-Putter mit Plumber Hosel (auch als Herren-Linkshand-Version erhältlich).
  • Der 8882 ist ein klassischer Blade-Putter mit Offset-Gooseneck Hosel,
  • Der 8883 ist ein Toe-gewichteter Semi-Mallet mit Offset-Gooseneck Hosel.
  • Der 8885 ist ein Heel/Toe-gewichteter Mallet mit Plumber Hosel  (auch als Herren-Linkshand- und einer Damenversion erhältlich).

Die neuen Putter sind ab November 2009 zum empfohlenen VK von €119 im Handel.


 

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in das neue Produktportfolio von Wilson geben. Dazu werde ich mir die DEMO-Tage 2010 der Hersteller rot im Kalender anstreichen. Denn da ergibt sich die einmalige Gelegenheit, den Schläger zu testen und direkt zu kaufen. Allerdings habe ich dazu noch keine Daten gefunden. In Kürze mehr..

Spielt ihr auch mit Wilson? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen mit den Schlägern? Wenn nicht, würdet ihr Wilson Golfschläger kaufen?

Bilder und Auszüge des Textes von der Webseite von Wilson und aus Pressemitteilungen

 

Über Dennis Born 507 Artikel
Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern. Hauptberuflich leitet er die Internetagentur "viminds - onlinemarketing" in Rostock und ist glücklich verheiratet.

4 Kommentare

  1. Ein vor allem gesundes neues Jahrzehnt an dieser Stelle vorab.
    Mein erster Putter war von Wilson. Sein schweres Gewicht und der große Griff waren neben seiner „Lochgarantie“ für Putts bis 2m Eigenschaften die ich besonders schätzte. Einziges Manko waren die langen Putts die sich nicht optimal dosieren ließen. Dennoch – es war ein schöner Schläger.

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