Golf-Fußball-Posse in Wittenbeck bei Kühlungsborn (mit Umfrage)

ndr-wittenbeck-gofu-parkGerade wurde ich bei Facebook auf den Beitrag vom NDR über die „Golf-Fußball-Posse in Kühlungsborn“ hingewiesen. Was denn da los, wird sich jetzt vielleicht der ein oder andere fragen?

Der Golf-Fußballpark in Wittenbeck bei Kühlungsborn hat Probleme am Hals. Hier ein kurzer Exkurs und eine Zusammenfassung der aktuellen Ereignisse.

Scheut nicht einen Kommentar zu schreiben, wie ihr die Sache sehr oder die Umfrage weiter unten zu beantworten.

GOFU-Park – erfolgreich und beliebt

Die Betreiber vom beliebten Ostsee Golf Resort Wittenbeck hatten eine findige und erfolgreiche Geschäftsidee. Durch die Freigabe des kleineren 9-Loch Platzes „Höstingen“ für die Öffentlichkeit, waren die direkt nebenan liegenden zwei Übungsbahnen der Golfanlage unnötig geworden. Hier ist nach Anzeigen einer Nutzungsänderung durch die Betreibergesellschaft ein Golf-Fußballpark (kurz GOFU-Park) entstanden.

Dieser hat seit Eröffnung im Sommer 2013 insgesamt 10.000 Besucher auf die Anlage gezogen, so die Aussagen. Der GOFU-Park in Wittenbeck ist definitiv eine Bereicherung für den Tourismus und die Freizeitwirtschaft in der Region.

Verhängnisvolles Missgeschick

Golf-Fussball-WittenbeckLeider gab es bei dem Bau bzw. davor ein folgenschweres „Missgeschick“. Für das Projekt wurde nie ein Antrag auf Baugenehmigung (Bauantrag) gestellt.

Dies kam heraus, nachdem sich „engagierte“ Anwohner über die neue Nutzung des Golf-Fußball Parks beschwert hatten.

Die Gemeinde ging daraufhin in die Prüfung, ob im Bebauungsplan überhaupt Golf-Fußball möglich sei (was das Problem wohl lösen würde). Doch der B-Plan schreibt nur Golf vor und die Gemeinde ist da anscheinend anderer Sache.

Ist das nicht ein Stück weit Auslegungssache? Hätte die Gemeinde hier nicht ein Auge zudrücken können? Gebt gerne eure Meinung in den Kommentaren ab!

Das Gericht ist eingeschaltet

Ein Gericht soll jetzt klären, ob Golf-Fußball auch als Golf zählt. Aus Sicht des Golfplatz-Hauptverantwortlichen Werner Gallas ist dies definitiv gegeben. Er begründet dies auch in dem Videobeitrag.

Eine B-Plan Änderung kommt derzeit wohl nicht in Frage. Das sei der Gemeinde zu teuer, heißt es im Beitrag.

Wobei ich mich frage, wie hoch die Kosten für eine derartige Änderungen denn wären? Ließe sich hier nicht eine Lösung der touristisch partizipierenden Parteien finden?

Sprich: Wenn alle den benötigten Betrag zusammenlegen und die Geldgebenden im Gegenzug Vorteile erhalten. Also z.B. Ticket-Kontingente oder sonstige Beteiligungen. Aber vielleicht bin ich jetzt auch zu naiv? Was denkt ihr?

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Über Dennis Born 504 Artikel
Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern. Hauptberuflich leitet er die Internetagentur "viminds - onlinemarketing" in Rostock und ist glücklich verheiratet.

1 Kommentar

  1. leider muß ich fragen ob die Behörden nichts sinnvolleres zu tun haben als sich mit so einen Blödsinn zu beschäftigen. man sollte mal nach Schweden schauen da gibt es solche Problene nicht. Aber bei unserer Amtschimmelbürokratie muß man wahrscheinlich solche Probleme angehen — damit sein „Dasein“ begründen kann, ich glaube es das es so läuft wenn man die wirklich ernsten Probleme nicht in Griff bekommt..

    Bernd L.

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