Günstige Golf-Fernmitgliedschaften in Mecklenburg-Vorpommern

Ich habe lange überlegt, ob eine günstige Fernmitgliedschaft die richtige Lösung für mich ist. Um die richtige Entscheidung zu treffen, recherchierte ich Preise und Konditionen auf den Webseiten der Golfclubs von Mecklenburg-Vorpommern. Die Ergebnisse möchte ich euch – allen Golfern, Golfurlaubern und Golfinteressierten – gerne zur Verfügung stellen. Dazu findet ihr am Ende des Artikels eine kleine Übersicht zu den günstigsten Golf-Fernmitgliedschaften in MV. Vielleicht spart sich der ein oder andere von euch dadurch etwas Zeit.

Ich freue mich über eure Meinung zum Thema Fernmitgliedschaften. Wie sind eure Erfahrungen? Käme dieses Mitgliedschaftsmodell für euch in Frage? Kommentiert einfach diesen Artikel ganz unten.

Die Unterschiede bei den Fernmitgliedschaften?

eikhof-wittenbeck (11 von 22)Eine Golf-Fernmitgliedschaft kann eine lukrative Form der Mitgliedschaft für Gelegenheitsgolfer sein. Fernmitgliedschaften sind wesentlich günstiger als Vollmitgliedschaften und für Golfspieler geeignet, die in einer bestimmten Entfernung vom Golfclub wohnen bzw. leben. Ein empfehlenswerter Ort für eine preiswerte Fernmitgliedschaft ist dort, wo ihr euch oft und gerne am Wochenende oder im Urlaub aufhaltet.

Bei den Fernmitgliedschaften wird unterschieden zwischen:

  • Fernmitgliedschaft mit freiem Spielrecht
  • Fernmitgliedschaft ohne Spielrecht

Ich empfehle euch die Golf-Fernmitgliedschaft mit freiem Spielrecht. Der Mitgliedschaftsbeitrag ist meist nur unwesentlich höher und wenige Golfrunden können die Differenz zur Mitgliedschaft ohne Spielrecht wieder ausgleichen. Im Prinzip ist es nichts anderes, als eine volle Jahresmitgliedschaft, mit dem einzigen Unterschied, dass ihr von der Golfanlage weiter weg wohnt.

Bei Fernmitgliedschaften ohne Spielrecht müsst ihr für jede Golfrunde euer Greenfee bezahlen. Außerdem kann es sein, dass auf eurem DGV-Mitgliedsausweis ein entsprechender Vermerk in der Mitgliedsnummer zu erkennen ist, der verrät, ob ihr ein Fernmitglied mit oder ohne Spielberechtigung seid. Habt ihr eine Fernmitgliedschaft ohne Spielrecht, kann es passieren, dass ihr auf manchen Golfplätzen nicht spielen dürft bzw. einen Aufpreis auf das Greenfee zahlen müsst.

Für mich selbst kam letzendlich keine Fernmitgliedschaft in Frage, da ich Familie habe, stärker an meinen Standort gebunden bin und weil ich mich doch für einen Golfclub vor Ort entschied. Wenn die Fernmitgliedschaft für euch die richtige Wahl ist, dann empfehle ich euch, darauf zu achten, dass ihr ein freies Spielrecht habt. Erst dann macht Golf so richtig Spaß, oder?

Andere Mitgliedschaftsmodelle und ein lokaler Tipp

Nicht alle Golfclubs bieten noch klassische Fernmitgliedschaften an, denn es gibt viele andere Modelle am Markt. Ein gutes Beispiel ist der Ostsee Golfclub Warnemünde. Hier wird eine eingeschränkte Mitgliedschaft zu einem regelrechten Dumpingpreis von 120€ inkl. Handicapverwaltung angeboten. Natürlich ist für diesen Preis kein Spielrecht inklusive, aber es gibt einen Rabatt in Höhe von 15% auf das Greenfee und auf viele andere Leistungen. Meiner Meinung nach ist das ein sehr interessantes und günstiges Mitgliedschaftsmodell für Golfeinsteiger, die noch nicht wissen, wie oft sie spielen werden.

Diese Mitgliedschaftsmodelle stehen natürlich in direkter Konkurrenz zu den Fernmitgliedschaften. Deshalb habe ich in der Tabelle nicht nur die Fernmitgliedschaften aufgelistet, sondern auch, insofern ich etwas adäquates gefunden habe, andere günstige Mitgliedschaften herausgefiltert. So habt ihr einen direkten Vergleich.

Achtung: Ich möchte euch jedoch davor warnen, Äpfel und Birnen miteinander zu vergleichen. Es gibt große Preis- und ebenso große Qualitätsunterschiede. Bitte behaltet das beim Vergleich der verschiedenen Mitgliedschaften immer im Auge.

 

Übersicht über die günstigsten Fernmitgliedschaften in Mecklenburg-Vorpommern

Golfclub
Spielrecht
Jahres-beitrag
Verbands-abgaben
sonstige Gebühren
Mindestent-fernung in km
Anmerkungen
Golfpark Strelasund frei 250€ 30€** k.A. 200 18 Loch inkl.; 9 Loch exkl.
Golfclub Schloss Teschow ohne 250€ k.A. 55€ keine Einzelmitglied
ohne 200€ k.A. 55€ keine Partnermitgliedschaft
Golfzentrum Rügen Schloss Karnitz ohne 259€ k.A. 0€ 100 Einsteigermitgliedschaft
Golfclub Tessin frei 300€ k.A. 30€ ** 150 Klassisches Fernmitglied
WINSTONgolf frei 550€ k.A. k.A. 100 – max. 150 Auswärtiges Mitglied
  frei 339€ k.A. k.A. 150 Klassisches Fernmitglied
Golfclub Mecklenburg-Strelitz frei 300€ k.A. 125€ * 80 Klassisches Fernmitglied
  ohne 150€ k.A. 40€ * 80
Golfclub zum Fischland ohne 180€ k.A. 100 Klassisches Fernmitglied
Ostsee Golf Resort Wittenbeck frei 895€ k.A. 500€ * k.A. Klassisches Fernmitglied
Golf in Warnemünde ohne 120€ inkl. k.A. eingeschränktes Mitglied
Golfclub van der Valk Landhaus Serrahn ohne 190€ 30€ k.A. 150 eingeschränktes Mitglied
  frei 349€ 30€ k.A. 150 Klassisches Fernmitglied
Schloss Krugsdorf Hotel & Resort*** ohne 199€ k.A. k.A. 180 eingeschränktes Mitglied
  frei 299€ k.A. k.A. 100 Klassisches Fernmitglied

* einmalig
** jährlich
*** inkl. 2 x Greenfee + 20 % Rabatt auf Greenfee und Übernachtung

Ich gebe keine Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Falls ihr einen Club kennt, dessen Angaben hier fehlen, dann kommentiert einfach diesen Artikel oder schreibt mir eine E-Mail über das Kontaktformular. Danke

Über Dennis Born 507 Artikel
Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern. Hauptberuflich leitet er die Internetagentur "viminds - onlinemarketing" in Rostock und ist glücklich verheiratet.

15 Kommentare

  1. Ich fände eine Differenzierung bzgl. der Qualität, des Platzdesigns und des Anspruchs der Golfplätze wichtig. So ist es schwer, 180 EUR ohne Spielrecht für einen 9-Lochplatz (Zum Fischland) mit 500 EUR für ein volles Spielrecht auf dem 27-Loch-Golfplatz in Wittenbeck zu vergleichen. Von den Welten an Unterschied bzgl. Platzdesign, Ausblick und Anspruch der Plätze ganz zu Schweigen.
    Ich glaube, dass Warnemünde Ihr derzeitiges Discountmodell nicht lange aufrecht halten werden. Derzeit kann man dort nur einen Teil des Platzes spielen und der Pflegezustand ist alles andere als hervorragend. Ich glaube sobald die Fairways dort grüner sind, die Grüns bewachsener und die Bunker vom Unkraut befreit wurden, wird das Preismodell verändert. Schlussendlich aber, das muss man nochmals betonen, ist es die derzeit preiswerteste, mir bekannte Mitgliedschaft für Erwachsene in Deutschland – aber ohne Spielrecht.

  2. Hallo Martin, mit dem was du schreibst, hast du vollkommen recht. Die Preismodelle und Leistungen der Golfclubs sind sehr unterschiedlich – auch was die Qualität angeht.
    Ob Warnemünde den Preis halten wird, weiß ich nicht. Die Mitgliederzahlen werden mit so einer „Dumping-Mitgliedschaft“ auf jeden Fall steigen – vielleicht entscheidet sich dann der ein oder andere später auch für eine Vollmitgliedschaft, wenn ihn der Golfclub überzeugen konnte. Was meint ihr? Kann das Preismodell für Warnemünde ein sinnvoller Zwischenschritt sein, um langfristig vollzahlende Mitglieder aufzubauen? Oder werden die Mitgliedschaften verheizt und die Preise machen den Markt kaputt?

  3. Mal eine Frage die die Fernmitgiedschaft nur streift.
    Warum muss man denn überhaupt Mitglied sein um Golfen zu können?
    In UK werde ich nicht nach Ausweisen oder PR gefragt wenn ich spielen möchte, dort ist man viel offener als bei uns in Deutschland.

  4. Das ist eine Frage, die du dem DGV und den Verantwortlichen in den Vereinen und Verbänden stellen müsstest. Ob die Entwicklung im Golf weiter zu einem noch offeneren System gehen sollte oder könnte, ist schwierig zu beurteilen. Wie ist eure Meinung?

  5. Ja ich weiss das sich daran die Geister scheiden. Es gibt noch sehr viele Golfer die ehr noch mehr zahlen würden, nur um „unter sich zu sein“ als das sie das öffnen des Golfsportes für die Allgemeinheit begrüßen würden.

    Das sich immer mehr Menschen dem Golf zuwenden, sieht man ja schon daran das in den letzten 10 Jahren immer mehr öffentliche Golfplätze eröffnet wurden. Wenn diese Anlagen von Kurzbahnen noch auf normales Golfmaß gebracht werden, dann kann man zufrieden sein. Mal davon abgesehen das dann die Greenfee Preise noch sinken müssten.

    Gefragt sind da aber mehr die Golfplatzbetreiber und die Clubs. Die Position des DGV ist da ja mehr wischie waschie. Einerseits wollen sie keinen Vergraulen und anderseits sind die Clubs ihre Einnahmequellen. Was dabei rauskommt sieht man ja an der Hologramm Problematik. Die ist dem Sport in keinster Weise zuträglich und trägt eher dazu bei das noch stärker zwischen den Clubs unterschieden wird (das ist aber schon wieder ein anderes Thema).

    • Hallo rebel,
      danke für deinen guten und umfangreichen Kommentar. Ich sehe das genau wie Du, dass die Golfplatzbetreiber und die Clubs hier gefragt sind. Dieser gesamten Problematik werden sich die Beteiligten in Zukunft jedoch nicht mehr entziehen können, denn der Wandel in der Entwicklung des Golfsports ist längst im Gange. Gibt es noch andere Meinungen?

  6. Ich glaube in vielen Clubs kann man auch ohne Mitgliedschaft, nur mit dem Nachweis einer Platzreife Golf spielen. Diese ist aus meiner Sicht schon sehr wichtig, da sonst der ambitionierte Freizeitgolfer ohne Platzreife auch mal auf dem Grün einen Ball-Boden-Draw versuchen möchte.
    Bzgl. Preise für Greenfee und Mitgliedschaften denke ich etwas anders bzw. sehe ich die Sache realistischer. Natürlich möchte ich so wenig wie möglich für meine Mitgliedschaft oder für ein Greenfee bezahlen – aber, wie soll der Platz dann aussehen? Unbewässert, ungemäht etc.???
    Um einen Golfplatz in einem sehr guten Pflegezustand zu halten, sind gewisse Aufwendungen nötig und die Kosten Geld und Personal (auch Geld). Dem entsprechend sind die Preise für das Greenfee/Mitgliedschaft auch gestaltet.
    Bzgl. der Exclusiven Clubs mit horrend hohen Aufnahmegebühen, die kenne ich nur aus Amerika und England.

  7. Platzreife, warum nur glaubt man im Deutschsprachigem Raum nur das man nichts kann – bevor man es nicht bewiesen hat? Sie ist weder Standardisiert noch „muss“ sie von anderen Clubs anerkannt werden. Allein was ich von Bekannten kenne wie sie ihre Platzreife erhalten haben macht dieses System nur zu einer Geldmaschine.

    Das Golfen Geld kostet, das bestreitet sicher niemand. Die Frage ist doch auch, welchen „Luxus“ muss man beim Golfen haben.

    Es gibt aber auch im Deutschen Raum Golfanlagen die Aufnahmegebühren haben die mein Einkommen bei weitem sprengen würden.

    Leider ist der Grundtenor bei deutschen Golfern (das ist jetzt verallgemeinert) „Golf soll Exklusiv bleiben.“ Und das erreicht man eben nur über den Preis.

    Erst wenn es in Deutschland möglich ist günstig zu Golfen – dann wird es auch ein Sport den sich „Normalverdiener“ leisten können. Ein Greenfee von 40-50€ ist da schon mehr als Schmerzhaft und alles darüber ist für den Menschen aus der breiten Masse nur Utopisch.

    Wenn ich bedenke das ich dieses Jahr in Schottland für ein Tagesticket auf einem 9 Loch Platz ab 18 Pfund spielen konnte, dann sind die Preise in Deutschland nur noch zum Abgewöhnen.

  8. Die Platzreife ist grundsätzlich eine gute Idee. Das des Öfteren diese von Clubs verschenkt wird oder die Prüfungen zu „Lachs“ sind hat nichts mit der Platzreife an sich, sondern viel mehr mit denen etwas zu tun, die diese Handlungen durchführen.
    Die Qualität des Luxus bestimmt jeder für sich selber. Ich möchte gerne auf einen anspruchsvollen, bestens gepflegten und bewässerten Platz mit sehr gutem Design spielen. Darum habe ich mich als Rostocker auch für Wittenbeck entschieden. Der Luxus Clubhaus ist mir persönlich weniger wichtig, ich spiele auf dem Platz. Die Preise in Wittenbeck sind für diesen Platz angemessen. Ich kann auch für etwas weniger in Warnemünde spielen, dort sind aber die Fairways unbewässert, knüppelhart – die Grüns katastrophal gemäht, die Bunker ungeharkt und der gesamte Zustand eher… . Ich könnte für noch weniger in Tessin oder im Fischland spielen, dort habe ich aber nur 9 Bahnen, und diese sind bei weitem nicht das, was ich in Wittenbeck habe. So ist es klar, dass ich für diese Leistung auch den entsprechenden Preis zahlen muss.
    Die Golfanlagen, dessen Aufnahmegebühren dein Einkommen übersteigen, gibt es genauso weit verbreitet in England, Canada, USA, Südafrika und Australien. Aber, fast immer ist auch eine preiswerte Anlage in der Nähe. Des Öfteren ist es so (habe ich gehört) dass eine Luxusanlage auch in der Nähe eine preiswerte Anlage unterhält, damit die „Reichen und Schönen“ unter sich sein können. Dies hat nichts mit Abzocke oder Ähnlichem zu tun sondern ist einfach Nachfragebefriedigung. Hier in MV gibt es solche Modelle nicht, ich glaube es gibt sowieso nur wenige Anlagen die sich finanziell über Wasser halten können, alle anderen haben es vermutlich eher schwer.
    Der Vorhandene Grundtenor ist immer wieder zu hören, de facto aber hier in MV nicht vorhanden. Die Preise sind hier wirklich human. Sicher, es ist kein Vergleich zu Schottland, dort ist Golf aber auch ein traditioneller Volkssport und die Kinder haben vermutlich im Rahmen des Schulsportes schon Ihren ersten Kontakt mit Golfschlägern.
    Deine 18 Pfund sind etwa 21 EURO, damit kannst Du im GC zum Fischland, Tessin, Serrahn jeweils 9-Loch spielen, für etwas mehr gibt es auch eine Tageskarte. In Warnemünde kannst Du den öffentlichen Kurzplatz im Übrigen ohne Platzreife bespielen, dieser kostet auch 15 EUR. Im Fleesensee gibt es einen 9-Loch Kurs, den darfst Du im Sommer für 10 und im Winter für 5 EUR spielen. Also, nicht immer gleich meckern es sein alles zu teuer, eine gewisse Leistung muss auch „im Rahmen“ bezahlt werden. Es gibt natürlich auch hier in D Plätze die sehr teuer sind, aber auch diese sind in der Vor- und Nachsaison eher Human. Übrigens, in Schottland gibt es Plätze, dort kostet das Greenfee 180 Pfund und man muss die Startzeit ½ Jahr vorher buchen, aber auch dieser Preis steht in Relation zur gebotenen Leistung.
    Ich selbst hätte mit Hcp. -36 in der Nachsaison Gut Lächenhof spielen dürfen (eigentlich Mindestvorgabe -21) für ein Rabattiertes 90 EUR Greenfee. Viel Geld, keine Frage, aber der Platz ist auch ein paar Liegen höher angesiedelt. (Die haben übrigens auch Mitgliedschaftsmodelle die mein Portemonnaie übersteigen, aber der Platz ist einfach genial und in der näheren Umgebung gibt es ca. 15 weitere Golfplätze, darunter auch ein paar ganz preiswerte, die sind dann für Leute mit etwas kleinerem Geldbeutel)
    Ich finde, es gibt Clubs in Mecklenburg-Vorpommern, und um die geht es ja auf dieser Seite, die uns diesen Sport sehr Preiswert ausüben lassen. Wer des Öfteren Golf spielen möchte, tritt halt einen Club bei, dann ist der Sport auch bezahlbar. (Ein Fitnessstudio kostet auch 35 – 60 EUR im Monat)
    Ich gebe Dir aber Recht, der Volkssport Golf ist in Schottland doch noch preiswerter als in Deutschland. Hier hat halt fast jedes Dorf einen öffentlichen Fussiplatz.

  9. Bitte meine Anmerkungen nicht als meckern verstehen. Ich bin zum Golf über einen anderen Weg gekommen. Also sind meine Erfahrungen in der Sache anders geprägt worden.

    Es hat sich in Sachen Golf schon viel getan, das muss ich schon Anerkennen. Es gibt immer mehr öffentliche Anlagen und auch das spielen ist sicher einfacher geworden. Das ich Deutschland und Schottland nicht vergleichen kann, ist mir wohl bewusst. Wenn man dagegen die O-Töne des DGV dagegen hält wird mir aber leider ein wenig schlecht. Von Golf als Volkssport sind wir noch Meilen weit entfernt.

    Mir persönlich sind teure Anlagen auch egal, solange es auch preiswerte Modelle gibt.

    Über die Platzreife kann man ja mal gesondert sprechen, das würde den Rahmen hier sprengen.

    Was die Unterschiedlichen Platzstandards angeht, ist es nicht so das der Golfer den Platz bezwingen muss wie er ist? Von der Warte aus betrachtet, ist es mir egal wie hart oder weich der Platz ist, ob das Gras gelb oder grün ist, der Bunker geharkt ist oder nicht. Das sind alles nur Nebensächlichkeiten. Aber dafür muss man eben mit Golf anders umgehen bzw. mit einer anderen Einstellung auf den Platz gehen.

    Was Volkssport angeht.
    Ich mag nun mal kein Fußball und wenn ich mit meinen Schlägern dort auftauchen würde, gäbe es massig ärger.

  10. Irgendwie ist mir der Vorteil dieser Fernmitgliedschaften nicht ganz klar. Ich bin (Voll-)Mitglied hier in Hamburg in ‚meinem‘ lokalen Golfclub und besitze ein kleines Häuschen in MäcPomm. Warum soll ich € 180 (und mehr) für eine Fernmitgliedschaft bezahlen, ohne das ich Spielrecht habe ? Was bringt das ? Mir schleierhaft…

  11. Hallo Fritzfasson, danke für deinen Kommentar, den ich für sehr wichtig halte.
    Ich persönlich kann darin ebenfalls keinen Sinn erkennen. Aber vielleicht kann uns jemand anderes mal aufklären.

    Eine Fernmitgliedschaft ist auch für mich nur reizvoll, wenn ein freies Spielrecht enthalten ist oder zumindest die Greenfeeermäßigung so hoch ist, dass es sich im Verlauf der Saison bezahlt macht, wenn ich regelmäßig in der Ferne spiele.

  12. Vielleicht kann ich euch da ein wenig weiter helfen.

    Wie ich schon mal erwähnt habe, besitze ich weder PE noch bin ich Mitglied in irgend einem Golfclub und doch habe ich schon mit einer Fernmitgliedschaft geliebäugelt.

    1. Grund – eindeutig der Preis.
    Mal abgesehen das es ja auch preislich Akzeptable Golfmitgliedschaften gibt, so doch auch welche wo ich ein paar Monate für arbeiten müsste um nur die Mitgliedschaft zu bezahlen, da habe ich aber noch nichts fürs „Überleben“ gehabt und bin daher schon verhungert weil ich ja noch am Sparen bin.

    2. Grund – man will sich nicht an einen bestimmten Club binden und nur gegen Greenfee spielen. Das reicht schon wenn man wie viele die ganze Woche auf Achse ist und nur ab und zu zum Spielen kommen würde (im Heimatclub). Also warum für 3 Runden im Jahr eine Teure Mitgliedschaft. (Ich kaufe ja auch nicht die Fleischerei wenn ich nur zwei mal im Jahr eine Wurst kaufe).

    3. Grund – der nächste Golfclub liegt Stunden entfernt
    Dann lohnt sich eine Fernmitgliedschaft auch. Wenn man wie ich so ca. 1 – 2 Stunden Fahrzeit zum nächsten Platz hat, dann kannst du ne schnelle Runde am Abend vergessen. Dafür ne volle Mitgliedschaft???

    Ich hoffe mal das euch das als Argumente reicht, da gibt es sicher noch ein paar mehr.

  13. Gut, und natürlich akzeptiert.
    Jeder Fall ist anders gestrickt.

    Ich bleibe dann also Vollzahler am WE und im Urlaub in MacPomm
    und geniesse die Vorzüge meines Heimatclubs in Hbg. Ist ja auch ok so. Ich freue mich auf die neue Saison (Mitte April ?) und habe die MäcPomm-Golfwoche im September voll in der Planung. Die entsprechenden Urlaubstage sind hier im Arbeitslager schon geblockt. Viel Spass !
    PS : Diese Seite ist toll! Facebook ist nicht so mein Ding. Bin zu alt für.

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