WINSTONgolf
Die Golfanlage WINSTONgolf in Vorbeck, bei Schwerin wurde 2002 eröffnet und ist Trainingsstützpunkt der Landesjugend MV sowie die Trainingstation für vier Schulen im Projekt Golfsport. Die Betreiber der Golfanlage engagieren sich zusätzlich für das Projekt “KidSwing – Golfen für kranke und behinderte Kinder”.
Bei der bisherigen Platzgestaltung (WINSTONopen und WINSTONkranich) wurden die natürlichen Gegebenheiten der Endmoränenlandschaft perfekt genutzt. Es wurden bisher 2 Binnenland-Kurse gebaut, die aus gepflegten Rasen-Fairways und reichem, meist altem Baumbestand bestehen. Die Golfanlage ist schon jetzt ein Traum für Golfer.
Doch es tut sich etwas im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns.
Das Vorhaben:
Im Jahr 2011 wird WINSTONgolf die Golfanlage von 27 Löcher auf 45 Löcher erweitern. Hinzu kommt ein linksähnlicher Course, der ursprünglich sogar als reiner Linkscourse geplant war. Damit verbunden ist auch die Verlagerung der Golfschule und der Drivingrange, sowie der Ausbau des Service-Hauses und der Parkplätze. Insgesamt sollen zusätzlich 26 Arbeitsplätze entstehen.
Wie Jenny Elshout, Clubmanagerin von WINSTONgolf, mir im Herbst 2009 mitteilte, wurde die Konzeption jedoch ein wenig umgeworfen, um die Attraktivität des entstehenden Platzes noch weiter zu erhöhen. Ich vermute, dass dafür wohl eine noch bessere Ausnutzung der topografischen Merkmale der Landschaft den Ausschlag gab. Weiteres ist mir bisher nicht bekannt.
Deshalb wurde im Laufe der Konzeption aus dem reinen Linksplatz “nur” ein linksähnlicher Platz. Wir erwarten alle mit Spannung den neuen Golfplatz. Seit 2009 sind mehr als 25 Mitarbeiter aktiv an dem Prozess der Erweiterung von WINSTONgolf beteiligt.
Laut Wirtschaftsminister Jürgen Seidel soll “Mit der Erweiterung internationales Spitzenniveau erreicht werden”. Ziel der Betreiber ist es, die Anlage zum Treffpunkt der internationalen Golf-Szene mitten in Mecklenburg zu machen. Anspruchsvolles Ziel ist einer der führenden fünf Golfplätze in Deutschland sowie einer der besten 20 Golfplätze in Europa.
WINSTONgolf – zukünftige Platzansicht (Stand 2009)
Quelle: WINSTONgolf
Der Archtitekt und WINSTONlinks
Der Architekt des Platz ist die bekannte Golfdesignschmiede von David Krause. Das Unternehmen hat bereits Plätze wie Golf Valley München, Golf Resort Hardenberg, Gut Kaden aber auch Plätze in MV wie Golfpark Strelasund und die Golfanlage Warnemünde konzipiert.
Da Golfen-MV erst im Februar/März 2010 noch nähere Informationen über den neuen Platz erhält, werde ich hier Auszüge aus den Informationen des offiziellen Flyers von 2009 zitieren:
WINSTONlinks ist ein PAR-72-Kurs mit einer Gesamtlänge von 6100m.
Was macht einen Linksplatz eigentlich aus?
Die Gestaltung eines Linksplatzes bezieht sich auf das Vorbild der traditionellen Plätze Großbritanniens. Landschaftlich sind Linksplätze der Dünenlandschaft Schottlands am Meer nachempfunden. Die Sanddünen werden nur mit typischen Strandpflanzen wie Heide und Gräsern beflanzt und durch den Wind immer wieder überformt.
Die Anforderungen von Linksplätzen sind besonders hoch, nicht zuletzt auch durch die bei Golfern berühmt-berüchtigten so genannten Topfbunker, von denen über 50 Stück (ursprüngliche Planung) auf dem WINSTONlinks das Spiel interessant gestalten.
Schnelle, oft wellige Fairways und harte, schnelle Grüns machen das Golfspiel auf einem Linksplatz zu einer Herausforderung. Die Elemente wie Ginster verlangen zusätzliches Geschick. Anwendung findet hier oftmals der “Bump and Run”-Schlag, welcher außerhalb von Linksplätzen nur selten benötigt wird und damit einen besonderen Schwierigkeitsgrad darstellt.
Vor allem blinde Schläge, bei denen das Zielgebiet nicht einsehbar ist, erfordert auf dem Linksplatz ein präzises Spiel. Bäume finden sich auf einem Linksplatz kaum. Etwaige Unregelmäßigkeiten im Gelände werden in der Regel so belassen, dass der Links-Platz besonders rau und natur belassen wirkt.




























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