Warum Martin Kaymer nicht bei der Wahl zum Sportler des Jahres anwesend war

Gestern Abend wurde Deutschlands „Sportler des Jahres 2010“ in Baden-Baden gekürt. Gewonnen hat Formel 1 – Weltmeister Sebastian Vettel vor Timo Boll (Tischtennis) und unserem Golfstar Martin Kaymer.

Letzterer jedoch war nicht anwesend und seit gestern Abend laufen die sozialen Medien mit Kommentaren über sein Fernbleiben heiß!

Die Debatten ranken um die Frage warum unser junger Golfstar nicht erschienen ist und ob er nicht die Chance hätten nutzen müssen, für den Sport und die Ryder-Cup-Bewerbung 2018 zu werben.

Dazu habe ich einige Kommentare von enttäuschten Fans für euch eingefangen:

Markus auf Golf.de: „Man hat auch Verpflichtungen gegenüber Verbänden, Sponsoren und vor allem seinem Sport. Viele Kinder und jugendliche sehen ein grossen Vorbild in Herr Kaymer. Eine wirklich schwache Vorstellung von der Preisverleihung fern zu bleiben, selbst wenn man sich selbst als Sieger sieht. 
Geradezu egoistisch, er hat auf jeden Fall einen Fan weniger!“

Uli K. auf Golf.de: „Bei allen Sympathien für Martin Kaymer: Mit seinem Nichterscheinen zur Wahl des Sportlers hat er sich persönlich und auch dem Golfsport in Deutschland einen großen Bärendienst erwiesen. Wie kann er diese Gelegenheit, sich und den Golfsport zur Primetime einem Millonenpublikum zu präsentieren, einfach ignorieren?“

Thomas auf Golf.de: Irgendwie schon skurril – auf der einen Seite ist Martin Kaymer RC-Botschafter des Deutschen Golfverbandes und dann erscheint er nicht zur Wahl zum Sportler des Jahres?“

Frank auf Facebook: „Fazit: tolle Leistung in 2010, tolle Platzierung, aber: große Chance vertan, schade, schade!“

Die Erklärung für Martin Kaymers Fernbleiben

Ich habe nach einer Erklärung für seine Abwesenheit gesucht, weil ich ebenfalls eine wenig irritiert war. Deshalb sprach ich mit einigen Verantwortlichen und das half mir die Dinge besser zu verstehen.

copyright Schüco.de

Informationen erhielt ich von der PR-Agentur Martin Kaymers und auch die Redaktion des übertragenden Senders ZDF war zu einer Auskunft bereit.  Der Grund warum er gestern Abend nicht zu der Veranstaltung erschien, kennen viele eigentlich schon und er ist denkbar einfach:

Er brauchte nach so einer langen Saison endlich seinen Urlaub, den er in den USA verbringt!

Bereits nach dem letzten Turnier (Dubai World Championship) ist er sofort in den Jahresurlaub gegangen und hat deshalb auch die Chevron World Championship abgesagt.

Die Nachricht mit der Einladung zur Sportler des Jahres – Wahl erreichte ihn bereits in Dubai und er habe sich sehr darüber gefreut, so sein PR-Agent. Ihm wurde mitgeteilt, dass er mit Platz 2-5 rechnen könne.

Bereits frühzeitig stand jedoch für alle Parteien fest, dass er in den dringend benötigten Urlaub gehen werde und nicht 20 Stunden Flug und Jetlag auf sich nimmt, um eine der vorhergesagten Platzierungen in Baden-Baden entgegen zu nehmen.

Erklärung für die fehlende Videobotschaft

Da könnte man sagen, hätte er wenigstens eine Videobotschaft gesendet. Dazu lässt sich folgendes sagen:  Das ZDF bot Martin Kaymer den Dreh einer Videobotschaft an, aber da war bereits mit einem Bein in den USA.

Der Sender bedauere im Nachhinein, dass sie nicht mit Nachdruck versucht haben ein Kamerateam in die USA zu schicken. Man habe an die Kosten gedacht, aber in dem Fall wäre es die sicherlich die bessere Entscheidung gewesen.

Weiterhin teilte mir das ZDF mit, dass es von der Organisation her wohl auch nicht so einfach gewesen wäre ihn im Urlaub zu erreichen, da er wohl eine Art Survivalurlaub in den USA ohne Mobiltelefon mache und für (fast) niemanden erreichbar wäre. Auch zu seinem Management  habe er nur sporadischen Kontakt.

Die PR-Agentur meinte daraufhin, dass es nicht direkt Survivalurlaub sei, sondern eher eine Rundreise mit Freunden und Familie.

Petra Himmel übertreibt

Petra Himmel schreibt in ihrem Blog, dass es bei der Veranstaltung negative Kommentare oder Buh-Rufe ob des Fernbleibens von Martin Kaymer gab. Das ZDF allerdings dementierte diese Aussagen.

Es sei für das ZDF absolut verständlich, dass ein Profisportler nach einer anstrengenden Saison seine Ruhe braucht. 
(Anderes Beispiel: Von der Fußball-Nationalmannschaft kamen auch nicht alle Sportler,  sondern nur der Bundestrainer und sein 2. Kapitän. Darüber regt sich niemand auf!)

Wenn Petra Himmel schreibt, dass es derartige negative Äußerungen gab, weiß ich nicht woher sie das nimmt. Buh-Rufe gab es von den Sportlern und Kollegen Kaymers sicherlich nicht…

Liebe Petra – sorry – du übertreibst mal wieder!

Mein Fazit

Martin Kaymer hat den absoluten sportlichen Fokus – was für ihn zählt sind Erfolge. Eine „Sportlerparty“ steht für ihn hinten an. Die Entscheidung seines Managements und von Martin selbst zur Sportler des Jahres – Wahl 2010 nicht zu erscheinen, war richtig!

Richtig, weil sich ein junger Mann wie er, nach einer langen Saison wie dieser, nur steigern oder halten kann, wenn er mal ein paar Tage durchpustet.

Martin hat in diesem Jahr unglaubliches geleistet und wir wollen das er viele weitere Erfolge feiert, oder? Die Medien, die sich jetzt aufregen, weil er nicht anwesend war, sind die, die ihm in Falle eines sportlichen Absturzes zerreißen würden. Lasst Martin in Ruhe!

Und scheiss egal, ob es eine vertane Chance für die Bewerbung des Ryder Cups 2018 oder den Golfsport gewesen wäre. Die Ryder Cup – Bewerbung wird eh immer mehr zur Farce.

Martin guck auf dich – spiel deine Spiel und hole dir deine Titel!

Und wenn du dann eines Tage Sportler des Jahres wirst – vielleicht kommst du dann auch persönlich…

Euer
Dennis Born

P.S. Anmerkung: Mein Tipp wäre gewesen, dass die PR-Agentur in Eigenregie eine kleine Videobotschaft aufnimmt oder zumindest eine Pressemitteilung im Vorfeld rausschickt. Das hätte viel Feuer aus der Debatte genommen. Wäre für die meisten von uns verständlich gewesen – denn wir wissen wie es ist, wenn man dringend Urlaub braucht! 😉

Ich selbst habe meine Perspektive durch die Gespräche geändert. Wie geht es euch dabei? Bleibt ihr weiterhin auf dem Standpunkt, dass er unbedingt hätte dabei sein müssen oder habt ihr Verständnis?

Ich hoffe ich kann mit der Erklärung dazu beitragen die Wogen wieder zu glätten. Wenn ihr Martin unterstützen wollt, dann leitet den Artikel gerne an Freunde und Kollegen weiter.

Bilder: copyright Schüco.de


Weitere Linktipps zu Martin Kaymer:
Sieg bei der World Dubai Championship by Exklusiv-Golfen 
Player of the year by Golfianer
Golfers Marketing by Golfers Delight (P.S. Derzeit wird an einer Webseite für Kaymer gearbeitet, laut PR-Agentur)
Petra Himmel über die Sportler des Jahres – Wahl by Golf.de

Über Dennis Born 471 Artikel

Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern.
Hauptberuflich leitet er die Internetagentur „viminds – onlinemarketing“ in Rostock und ist glücklich verheiratet.

20 Kommentare

  1. Verdammt. Da warst Du schneller. Das wollte ich heute abend auch schreiben. Habe ebenfalls das ZDF kontaktiert und die gleiche Info bekommen: Er war einfach in den USA nicht zu erreichen und deshalb scheiterte es an logistischen Gründen.

    • @Rüdiger
      fein – dann ist das noch mal journalistisch abgesichert. 🙂
      Du meinst das mit den logistischen Gründen sicherlich in Bezug auf das Kamerateam vom ZDF? Denn zur Veranstaltung an sich hätte er ja kommen können, wenn er es tatsächlich gewollt hätte. Aber ich würde mich wenn ich ehrlich bin, wahrscheinlich auch für die Gesundheit und Ruhe entscheiden.
      Schreibst du trotzdem darüber? Hast du deinen Standpunkt auch ein wenig dazu geändert?

      @rebel
      danke für deinen Kommentar und ich stimme dir voll zu.

  2. Hallo Dennis,

    sicherlich wäre eine Videobotschaft nicht schlecht gewesen. Ich finde es aber voll in Ordnung, das Martin den Focus im Moment auf Regeneration stellt. Er muss diese Entscheidung für sich treffen und nicht der „verwöhnte“ Fan der ein Stück von im haben will. Auch das muss ein Sportler lernen – mal Nein zu sagen und an sich und seine Gesundheit denken.

    bis denne
    rebel

  3. Hi Dennis,

    ich kann das absolut verstehen, dass Martin ne Auszeit braucht. Und ob er – wie mancher schreibt – dem Golfsport mit seinem Fernbleiben einen Bärendienst erwiesen hat, glaube ich nicht. Er hat vielmehr im gesamten Jahr dafür gesort, dass Golf etwas mehr in die Berichterstattung rückt – und das ist (natürlich neben seiner Leistung) das Positive für den Sport.

    Er wird uns hoffentlich 2011 auch wieder große Momente bescheren und Golf in Deutschland noch populärer machen – ausgeruht geht das sicherlich am besten!
    Ich freue mich jedenfalls darauf, ihn 2011 wieder spielen zu sehen und gönne ihm seinen Urlaub von Herzen; zumal ich von den diversen Preisverleihungen die es so gibt (auch um dem Volk noch mehr „Brot und Spiele“ zu bieten) ohnehin wenig halte…

    weihnachtliche Grüße
    Stefan

  4. All diejenigen, die Martin so vehement verteidigen, treten hier sonst immer dafür ein, daß UNSER Sport vom Negativimage wegkommt und auch in der Breite wächst.
    Genau das Gegenteil wird durch das Nichterscheinen bewirkt.
    Ich denke, hier hat gerade auch ein Idol eine Verantwortung, die wichtiger ist als der ein oder andere Titel. Dabei denke ich nicht an die RC-Bewerbung, die ich u.a. wegen der Art und Weise des Zustandkommens ablehne, sondern an unseren potentiellen Nachwuchs von jung bis alt.
    Ich kann absolut nicht verstehen, daß die für mich fadenscheinigen Gründe von euch so einfach akzeptiert werden.
    Ich verstehe es einfach nicht, zeugt es meiner Meinung nach doch von einer egoistischen oder naiven? Einstellung, die ich jedenfalls nicht teile. Und manchmal kann es auch nicht schaden, sportartübergreifend über den Tellerrand zu schauen und somit seinen eigenen Horizont zu erweitern. Das ist ja der olympische Gedanke, der einem auch helfen kann, in bestimmten Situationen gelassener zu sein, was Martin ab und an ja leider auch abgeht und seine größte Schwäche ist, wie ich meine.
    Insgesamt sehr schade und ein echtes Armutszeugnis.

    Entäuscht grüßend
    Pommernjung

  5. Ja, logistisch in punkto Aufnahme.

    Man darf bei aller Kritik an Kaymer, die ich teilweise auch so sehe, aber nicht vergessen, dass er seinen Urlaub nach der PGA Championship für PR-Termine unterbrochen hat und dadurch, als das Eisen heiß war, dafür gesorgt hat, dass Golf ungewöhnlich stark in den Printmedien vertreten war

  6. Ich wüßte keinen nachvollziehbaren Grund, warum Kaymer zu dieser Selbstbeweihräucherungsparty mit B- und C-Promis hätte kommen sollen. Klar sonnen sich alle in seinem Erfolg, aber er ist kein Produkt des DGV oder der PGA of Germany. Er macht von jeher sein eigenes Ding, weshalb er auch erfolgreich ist.

    Wozu Golf hierzulande mehr Zuschauer, Fans oder Spieler braucht ist mir ohnehin nicht klar, aber selbst wenn – glaubt hier ernsthaft einer, daß sich ein junger Spieler vom Sport oder von Kaymer abgestoßen fühlt, nur weil der nicht auf so einer Rentner-TV Veranstaltung war? Lächerlich! Die Golfberichterstattung in Deutschland ist so erbärmlich, da hat ja die Apothekenumschau mehr Seriosität und Glaubwürdigkeit vorzuweisen!

    Golf ist ein Sport für Einzelgänger. Die wahren einsamen Wölfe sind meist die erfolgreichsten auf dem Platz. Martin Kaymer ist Berufsgolfer, sein Fokus muss auf Regeneration und Vorbereitung liegen, die Saison war irre lang und wird jedes Jahr länger.

  7. @ Pommernjung

    so ganz kann ich deine Kritik nicht verstehen. auch ich bin dafür das Golf ein besseres Image bekommt aber das alles jetzt auf Martin abzuwälzen ist unfair. Das wäre vielmehr die Aufgabe des DGV aber da werden ehr neue Zugangsbeschränkungen für Golf erfunden als die alten abzubauen.

    Wenn ich die Wahl hätte, (mal angenommen ich würde da hin sollen wegen einem 3. Platz) 20 Stunden zu fliegen um dann auf einer Veranstaltung mit einem Unterhaltungswert einer kalten Kartoffel dabei zu sein nur um dann wieder 20 Stunden zurück zu müssen um den Urlaub fortsetzen zu können und die Aussicht nicht mal fliegen zu können weil auf einmal eine „unbekannte“ weiße Kristalline Substanz in Deutschland gefunden wurde. Nee danke – da bleibe ich doch im Urlaub und genieße die wenigen freien Tage ohne Verpflichtung.
    Wie gesagt, eine Videobotschaft hätte drin sein müssen aber das ist nicht die Schuld von Martin.

    @ Dennis,
    du musst ja Leidensfähig sein im Gewürzform zu schreiben 😉

  8. @ Pommernjung Ich kann dich verstehen, aber grundsätzlich muss ich sagen, dass Martin allein durch seine Leistungen und Erfolge schon so viel für den Sport getan hat, dass man ihm diese eine „Verpflichtung“ ruhig erlassen kann.

    Ich denke nur daran, was er mit noch mehr Erfolgen und dem Übertrumpfen von Bernhard Langer (ich hoffe und denke das schafft er) für unseren Sport erreichen kann.

    Du sprichst den olympischen Gedanken an: „Dabei sein ist alles“.
    Meinst du das in Bezug auf die Teilnahme bei der Wahl zum Sportler des Jahres?

    @rebel Ich steh grad auf dem Gewürzschlauch… Was meinst du? 🙂

    @Kiki Danke für deinen Kommentar. Du hast im letzten Absatz wunderbar zusammengefasst worum es geht. Wenn man nur knapp 3 Wochen Urlaub hat, um von einer langen erfolgreichen Saison abzuschalten, dann muss man wahrscheinlich jede Minute nutzen. In der kommenden Saison ist der Druck und die Messlatte nochmal deutlich höher.

    @ Linksgolfer
    Danke für den Hinweis – das stimmt und zeigt auch ein anderes Bild des MK. Mal bitte eine ganz ernste Antwort auf eine sonderbare Frage: Wieso bist du eigentlich so eine wandelnde Golf-Enzyklopädie und woher in Gottes Namen hast du so viel Zeit für deine Recherche? 🙂

  9. Ich bin was Golfthemen angeht ein Schwamm und sauge alles auf was mir unter kommt. Und die Recherchen nehmen in vielen Fällen gar nicht so viel Zeit ein, man braucht nur eine gute Methodik

  10. Kaymer soll das machen was er am besten kann – grandioses Golf spielen. Für sinnfreie Partys, Selbstbeweihräucherung und sich selbst im Wege stehen ist der DGV und die Landesverbände zuständig.

  11. Sorry ich kann Pommerjung nur zustimmen.
    Ja, es ist seine Aufgabe. Und es gehört zum Profisport dazu bei solchen Veranstaltungen dabei zu sein, wenn die Möglichkeit besteht, auf die vorderen Plätze gewählt zu werden. Wenn er in einer Turniervorbereitung für ein US-Turnier gewesen wäre, hätte man das Verstanden aber so. (Ich glaube nicht das er da Eröffnugsturnier auf Hawaii am 3.1. spielen wird/kann.)

    Ein Martina Riesch kommt dahin obwohl sie mitten in einem Weltcup am Start ist. Also am Tag der Vergabe ein Wettkampf hat und am nächsten morgen wieder einen. Jeder hätte ihr Fernbeleiben verstanden. Und es war bei ihr auch nicht sicher, dass sie zur Sportlerin des Jahren geählt wird.

    Martin hat dieses Jahr sehr viel für den Golfsport in Deutschland getan, aber mit dieser Kleinigkeit hat er auch wieder einiges Zerstört.
    Werbung für den RC2018 kann er nicht geschadet haben, das haben die Organisatoren selber schön an den Baum gefahren.

  12. Sorry Atze,
    aber wirfst du da nicht drei Sachen zusammen? Martin K., den DGV und dann die RyderCup GmbH.
    Ich sehe zwischen Martina und Martin aber noch eine Unterschied allein schon von der Anreise ob 200 km oder 2.000 km acht da noch einen Unterschied.

    Das das mehr als Unglücklich lief, habe ich ja schon gesagt aber da sind auch das Managment von Martin gefragt und wenn der DGV und die RyderCup GmbH eine Botschaft transportieren wollen die auch. Da hätten sich viel mehr Leute bewegen müssen – da sehe ich ehr Versäumnisse bei denen als bei Martin.

    bis denne
    rebel

  13. Hallo Dennis,
    ich hab’s ja auch schon im Spicy gesagt, MK muss gar nichts außer gut golfspielen 🙂
    Eine kurze Botschaft via Satellit wär allerdings ohne großen Aufwand wichtig gewesen, zumindest alle Nichtgolfer zum „googeln“ nach dem RC zu bewegen :-).
    Da er als Botschafter und Zugpferd für unseren RC 2018 angeheuert wurde, wäre es die verdammte Pflicht des RC Deutschland gewesen, ihn erstens rechtzeitig darüber zu informieren und ihn um eine kurze Videobotschaft zu bitten. Eine bessere Gelegenheit gibt es m.E. nicht, darauf aufmerksam zu machen. Danke für den Tiefschlaf, RC D! MK jetzt dafür zu verunglimpfen, ist nicht nur naiv, sondern auch anmaßend! Er kann gar nichts dafür und falls er doch im Urlaub die Diskussion darüber mitgeteilt bekommt, wird er sich vermutlich sehr wundern.

    Gruß Armin

  14. Hallo Armin,
    schön das du hier vorbeschaust und kommentierst.
    Ja ich gebe dir recht. Wie heißt es so schön: Wo ein Wille ist, wäre sicherlich auch ein Weg gewesen… Für ihn oder sein Management.
    Aber egal – das ist jetzt Geschichte. Trotzdem bin ich gespannt, ob und wie er sich dazu noch mal äußern wird.

    Gruß Dennis

  15. @ Kiki
    ich kann Deine Ansicht nicht teilen und finde sie zudem in Teilen ziemlich abgehoben.
    Gewissermaßen bedienst Du damit voll und ganz das hierzulande gängige Golferklischee.

    Ich habe da einen völlig anderen Ansatz.

    Zusammenfassend muß ich sagen: Du, Herr K. und Andere haben nicht begriffen, um wss es bei solchen Shows eigentlich geht.
    Und wenn doch, ist es jenen offensichlich sch.-egal.
    Nur diejenigen, die Ihre Idole anhimmeln oder sie erst noch entdecken wollen, bleiben auf der Strecke.

    Das ist jedenfalls die Botschaft, die ich dem Ganzen entnommen habe.

    Grüße Pommernjung

  16. Armin, ich denke das habe ich bereits getan.
    Ich denke, zum Einen geht es ums Geschäft, v.a. aber auch um die Wahrnehmung einer gesellschaftlichen, ja sozialen Verantwortung an die ich felsenfest glaube.
    Von dieser kann sich ein im Medienfokus stehender Spitzensportler nicht freisprechen.
    Auch nicht, wenn er seinen Lebensmittelpunkt nicht hierzulande hat, er seine Brötchen größtenteils andernorts verdient und er somit scheinbar auf den ganzen Rummel verzichten kann.
    Martin ist es meiner Meinung nach der Öffentlichkeit und v.a. seinen Fans einfach schuldig, bei einer solchen Veranstaltung präsent zu sein, egal ob ein 1. Platz oder die rote Laterne dabei herausspringt.

    Und allen, die hier von Rentnerveranstaltung reden oder daran denken, sei in Erinnerung gebracht, daß der hier Gepriesene mit eben diesen in trauter Gemeinschaft z.T. Woche für Woche über die Fairways stapft…und bislang ist Martin außerhalb der Szene leider auch nur höchstens ein C-Prommi, was er bei dieser Gelegenheit leicht hätte ändern können.

    Ein bischen mehr Demut kann manchmal nicht schaden.
    In diesem Sinne

    Schöne Weihnachten Allen.

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