Im Westen nichts Neues: Martin Kaymer backt sich seinen Angstgegner

Am letzten Wochenende wurde das World Match Play Championship 2011 in Casares, Spanien ausgetragen. Das Matchplay-Turnier mit nur 24 Spielern war relativ gut, wenn auch berechtigterweise ein wenig fragwürdig, besetzt (siehe Kritik vom Linksgolfer).

Am Start war auch unsere Nummer 3 der Welt – Martin Kaymer. Er began das Turnier sehr ordentlich und mit Gruppensiegen über die „Korea-Fraktion“ Yang und Noh schaltete er im Achtelfinale erwartungsgemäß den Dänen (Nummer 122 der Welt) Søren Kjeldsen aus.

Im Viertelfinale ging es dann seinem Freund Alvaro Quiros an den Kragen, den er an der Bahn 18 nach hause schickte. Soweit so gut! Im Halbfinale wartete der erste große Brocken, denn der Gegner hieß Luke Donald.

Moment – da war doch was?

Gegen „Luuuuuke“, wie Fans den Spieler mit dem vorzüglichen Kurzspiel anzufeuern pflegen, spielte Kaymer bereits beim WGC-Accenture Matchplay in Arizona Anfang des Jahres. Damals hatte er gegen den bärenstarken Briten keine Chance.

Ich glaube wir alle hofften, dass sich dies ändern würde. Denkste!

Unser deutscher Vorzeigeathlet, dessen Bruder derzeit seine Tasche trägt, spielte sicherlich kein schlechtes Golf, aber Donald war wieder mal eine Klasse besser. Nach der Bahn 15 war Schluss mit der deutschen Herrlichkeit – Kaymer verlor 5 und 3.

Wird Luke Donald zum Angstgegner?

Angstgegner Luke DonaldIch bekomme so langsam das Gefühl, dass Luke Donald sich zum Angstgegner für den smarten Deutschen entwickelt.

Obwohl man dazu sagen muss, das Luke Donald bereits seit Monaten in bestechender Form ist und Martin derzeit leider nicht das Niveau seines Jahresauftaktsieges in Abu Dhabi erreicht.

Aber wollen wir mal nicht den Teufel an die Wand malen. Beim nächsten Aufeinandertreffen der Beiden sieht es hoffentlich wieder anders aus!!!

Im Finale hätte Luke Donald übrigens die Möglichkeit gehabt, Nummer 1 der Welt zu werden. Doch gegen den exzellenten Matchplay-Spieler Ian Poulter zog er den Kürzeren.

Tja Luke, dann muss das „Imperium“ eben ein anderes Mal zurückschlagen. Ich bin mir sicher, dass du dir die Krone in diesem Jahr sicher aufsetzen wirst.

Was Martin in diesem Jahr noch erreichen kann, bleibt für uns alle sicherlich eine Pralinenschachtel. Fest steht, dass er nach seiner Schwungumstellung auf jeden Fall noch ein bischen Arbeit vor sich hat, damit die Birdiemaschine wieder läuft.

Viel Erfolg Martin!

Über Dennis Born 471 Artikel

Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern.
Hauptberuflich leitet er die Internetagentur „viminds – onlinemarketing“ in Rostock und ist glücklich verheiratet.

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