Der Shadow-Caddy: Folgen Sie mir unauffällig!

Shadow-Caddy-logo

Die Golf Europe in München 2009 hat den „Shadow Caddy“ von der englischen Firma Shadow Caddy hervorgebracht. Dieser folgt dem Golfer in einem dezentem Abstand auf Schritt und Tritt – vollautomatisch selbstverständlich. Er funktioniert mit einem am Gürtel befestigten Sender.

Wenn man stehenbleibt und sich umdreht, dann bleibt auch der Caddy stehen. Wenn man die Richtung wechselt, dann wechselt auch er die Richtung. Wenn man den Berg runtergeht, scheint er das automatisch zu erkennen und gleicht die Geschwindigkeit an, ohne dem Golfer in die Hacken zu fahren. Sehr schön!

Das ist schon ein kurioser Anblick muss ich sagen, erinnert mich irgendwie an den Film „Nummer 5 lebt“.  Insgesamt finde ich den Golfcaddy allerdings eher befremdlich. Ob das Teil tatsächlich so gut funktioniert wie in dem Video, werde ich aber vermutlich nie herausfinden, denn er kostet ca. 5500€! Zum Vergleich kostet ein Elektro Golfcaddys mit Fernbedienung ca. 1.000€ – 2.000 €.

Da lege ich lieber das Geld für ein ganz normales Golfcart auf den Tresen (ja nach Golfclub 20-40€) – das spart Geld und Zeit! Ach was solls, ich werde weiterhin zu Fuß gehen – der Rest ist schnick schnack oder wie seht ihr das?

Über Dennis Born 471 Artikel

Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern.
Hauptberuflich leitet er die Internetagentur „viminds – onlinemarketing“ in Rostock und ist glücklich verheiratet.

18 Kommentare

  1. Habe mir jetzt das Video angesehen, dieses Gerät fährt über das Grün – schon durchgefallen!

    Ich frage mich, ob er erkennt, dass ich auf ein sehr großes Grün gehe und dorthin auch hinterherfährt, womöglich noch genau in der Puttlinie stehenbleibt? Ich gehe auch lieber zu Fuß, habe einen leicht erhöhten Puls und verbrenne die Eine oder Andere Kalorie mehr.

  2. Wenn man gedankenlos in Richtung Grün latscht, dann kommt er sicher mit. 🙂
    Damit er nicht über das Grün fährt, muss vermutlich der Golfer immer darauf achten, einen großen Bogen zu machen.
    Ich stelle es mir einfach nur nervig vor.

  3. Dinge, die die Welt nicht braucht, gibt es schon so viele. Aber wo ist die Grenze der Besonnenheit? Und – wenn ich ehrlich bin – einen treuen Freund*, der mir auf Schritt und Tritt folgt, kann ich mir in mindestens einem meiner Träume vorstellen.
    🙂
    Viele Grüße,
    Frau Oelmann

    *Ich bräuchte allerdings einen mit Amphibien-Eigenschaften in unseren Feuchtbiotopen im Herbst

  4. Guten Abend Frau Oelmann, welche Freude sie hier wieder zu begrüßen.

    Die Grenze meiner Besonnenheit in dieser Frage liegt eindeutig in der Dicke meines Portemonnaise. Gegen einen treuen Freund habe ich generell auch nichts, aber auf einen willenlosen Lemming, der sich todesmutig dem nächsten Wasserhindernis nähert, kann ich auch gerne verzichten…
    Amphibieneigenschaften würden da Abhilfe schaffen – und wenn er dann schon mal im Wasser ist, dann kann er auch gleich ein paar Bälle fischen und automatisch trocknen & reinigen.
    Aber wer sich den ShadowCaddy leisten kann, ist wohl nicht auf Lakeballs angewiesen oder?

  5. rebel ist vielleicht schon in ein Wintertrainingslager ausgewandert.
    Apropos vermissen: Ich lese seit einiger Zeit einen Golfblog „Frau Oelmann schreibt…“. Da stehen hin und wieder sehr nette Geschichten geschrieben. Den finde ich gar nicht in Ihrer Rubrik Golfblogs…
    🙂
    Viele Grüße
    Frau Oelmann

  6. Während Ihr hier fleißig schreibt, habe ich bereits „Vor-Ort“ den diesjährig optimalen Winter- und OVTZ-treiningslagerort begutachtet. Rebel konnte ich dort nicht antreffen.
    Das Herr Born Sie noch nicht verlinkte erachte ich fast schon als Skandalös. Gewiss aber stehen SIe auf seiner siebenhundertsechundzwanzigtausendneunhundertachtunddreißg Seiten umfassenden „to do Liste“. 😉

  7. Liebe Frau Oelmann,
    ich wollte, dass ihr Blog ein Geheimtipp bleibt und nur wenige Eingeweihte die Ehre haben ihn zu lesen. Ich hoffe Sie nehmen mir diese egoistisch anmutende Handlungsweise nicht übel.
    Aber da Sie mich nun zu freizügiger Zurschaustellung auffordern, komme ich dem gerne nach. Ihr Wunsch ist mir Befehl! 😉
    Ergebenst ihr Dennis Born

  8. Lieber Herr Born,
    ich verzeihe Ihnen vorbehaltlos in dieser delikaten Angelegenheit eingedenk der umgehenden Erledigung derselben sowie äußerst schmeichelhaften Anmoderation, welche mir sehr beliebt. Wenngleich ich gestehen möchte, dass mir der Gedanke, ein Geheimtipp zu sein, gefällt.
    Vielen Dank für Ihre Wertschätzung,
    Hochachtungsvoll
    Frau Oelmann

  9. La Cala de Mijas, Costa del Sol (neudernigs Costa del Golf), Andalusien, Spanien.
    Mit Frau und Kind genossen wir 10 Tage bei durchschnittlichen 27°C und entflohen der arktischen Polarluft in Deutschland. Im 30 km Umkreis unseres Hauses befanden sich stattliche 24 Golfclubs, teilweise mit mehreren Plätzen. ( http://www.1golf.eu/golfclubs/?loc=la+cala+de+mijas&name= )
    Im Mai schütteln wir uns, so dachte ich, auf dem Eikhof Platz des Golf-Resorts Wittenbeck die Hände nachdem Sie mich golferisch so richtig zusammengefaltet haben wollen. Herr Born mit seinem taktisch außergewöhnlichen Spiel wird uns, so hoffe ich, begleiten und unser Spiel in seiner gewohnt charmanten Art und Weise dokumentieren. Die Gegendarstellung erwarten wir dann sehnsüchtig auf „Frau Oelmann schreibt…“

  10. Ihr habt mich gerufen? Hier bin ich, auch wenn die Diskussion schon recht weit Fortgeschritten ist 😀

    Schön das Frau Oelmann auch endlich in die Runde aufgenommen wurde 😉

    Schlimm wenn ich noch mal zu dem „Gefährt“ zurück komme?
    Ich habe da ja in der letzten Zeit einige in Blogs vorgestellt bekommen. Seien es nun Caddys oder Carts im weitesten Sinne des Wortes.

    Einmal dieses komische Teil was aussieht wie ein Roller mit zwei Trittbrettern, dann …. ops, das hebe ich mir auf und versuche mal ein Blogthema draus zu machen. 😀

    Zurück zu diesem Teil, das erste mal habe ich die als Video bei Youtube gesehen wo ein Europäer mit Japanern zusammen spielte und ein „Hole in one“ schlug und seinem Flight jeweils so ein Teil spendieren durfte.

    Wie Dennis schon schrieb, fällt durch. Für das Geld fahr ich lieber wieder nach Schottland und trage mein Bag über unzählige Plätze selber. Da reicht ein Urlaub gar nicht aus um das gesparte Geld alles auszugeben (nur für Golf versteht sich).

    Wie ich in einem anderen Forum gelesen habe, soll das das auf Dauer recht fummelig sein mit dem Transponder am Gürtel und an und aus stellen so das das Teil stehen bleibt oder folgt.

    Als Crossgolf-Utensilie so wie so nicht zu gebrauchen. Denn da hoch kann mir das Teil sicher nicht folgen.

  11. Ich wußte, auf rebel, den treuen Gefährten, ist Verlass!
    Jetzt sind ja endlich wieder alle Leser meines Blogs vollzählig… 😉

    Das mit dem 10m Turm ist echt cool. Besonders gefallen haben mir eure „Ballenten“ – die sind ja wirklich putzig. Kann man die schon fertig züchten oder muss man die noch dressieren? Was ihr in Mannheim alles habt – unglaublich…
    😉

  12. Na ja, ich wohne nicht in Mannheim – wir waren nur zum Turnier dort und für den Guten Zweck 😉

    Die Enten waren wirklich cool, die haben sich nicht vertreiben lassen.

    Und wir werden doch nicht die einzigsten Leser hier sein???

  13. Meine Aussagen zu den Lesern war lediglich eine bescheidene Untertreibung. Momentan tummeln sich auf Golfen-MV.de am Tag ca. 35-40 eindeutige Leser herum. Das sind zwar keine überwältigenden Masse, aber ich bin stolz auf jeden Einzelnen.
    Vor allem auf diejenigen, die wiederkehren.

    An Euch da draussen: Wenn ihr Verbesserungsvorschläge oder Kritik habt. Dann raus damit – ich will es wissen!

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