Der Sterneguide für Golfer

„Golfen im Glanz der Sterne“ – so heißt es auf dem Cover des aktuell erstmals erschienenen Sterneguides für Deutschland.

Entwickelt wurde die Broschüre federführend durch den Bundesverband Golfanlagen e.V. (BVGA e.V.)

Sterneguide

Auszug aus der Pressemitteilung
[…]Erstmalig in Deutschland bietet der Bundesverband Golfanlagen e.V. mit seinen „Goldenen Sternen“ auch ein Klassifizierungssystem mit objektiv messbaren Kriterien, das vor allem für Golfkunden von Vorteil ist. Ähnlich wie bei der Bewertung von Hotels und Restaurants mit Sternen kann der Gast auch anhand der BVGA e.V. Sterne von eins bis fünf genau erkennen, welche Qualitätskriterien ihn auf einer Golfanlage erwarten.[…]

Auf rund 100 Seiten werden im Sterneguide insgesamt 45 klassifizierte Golfanlagen dargestellt. Bei den Anlagen handelt es sich bis auf eine Ausnahme um das Segment „First Class“ oder „Luxus“.

Schloss Teschow mit Kurzplatzsiegel

Aus Mecklenburg-Vorpommern hat sich der Golfclub Schloss Teschow e.V. klassifizieren lassen, dies aber nur mit einem „Kurzplatzsiegel“ für den Akademieplatz. Mit diesem Siegel als Marketinginstrument soll die Zielgruppe der Golfanfänger transparent angesprochen werden.

Nachtrag der Redaktion, 26.10.2010: Teschow hat bereits 2009  die Golfanlage mit 4 Sterne Superior durch den BVAG e.V. klassifizieren lassen, sind jedoch in der aktuellen Ausgabe nicht mehr vertreten (was ich schade finde).

Das Kurzplatzsiegel kostet zwischen 540€ (mit BVAG e.V. – Mitgliedschaft) und 890€ (ohne BVAG e.V. – Mitgliedschaft) und gilt für 2 Jahre. Danach muss eine kostenpflichtige Folgeklassifizierung erworben werden.

Leider wird das Siegel lediglich auf den letzten Seiten erwähnt und findet im Sterneguide meiner Meinung nach nicht ganz so viel Beachtung.

SterneguideÜbrigens: Den Akademieplatz in Teschow kann ich für eine schnelle Runde wirklich empfehlen (auch für fortgeschrittene Golfer)!

Die anderen Golfclubs aus Mecklenburg-Vorpommern, die ebenfalls dem BVAG e.V. angehören (Schloss Karnitz, Strelasund, Wittenbeck), sind in der aktuellen  Ausgabe nicht vertreten.

Auszug aus der Pressemitteilung
[…] „Zum ersten Mal gibt es in Deutschland einen Golf-Reiseführer, in dem Golfanlagen gemäß ihres Angebots und ihrer Qualität mit Sternen bewertet werden[…] Als zusätzlichen Service beinhaltet der Führer für jede Golfanlage auch einen besonderen Tipp des Gastgebers. Der Sterneguide wurde mit einer Auflagenstärke von knapp 20.000 Exemplaren über die teilnehmenden Golfanlagen großflächig verteilt.[…]

[…] „die Angebote aller Arten von Golfanlagen, ob Designerplatz, Golfresorts oder Meisterschaftsplatz, objektiv messbar“[…]

[…]„Mitglieder und Gastspieler der klassifizierten Anlagen sind stolz auf ihre Sterne.“[…]

Wie bewertet ihr das neue Angebot mit dem Sterneguide? Sind euch die Sterne einer Golfanlage wichtig bzw. von Nutzen oder vertraut ihr beispielsweise eher einer persönlichen Empfehlung?

oberes Bild und Textauszüge Pressemitteilung: BVAG e.V.

Über Dennis Born 471 Artikel

Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern.
Hauptberuflich leitet er die Internetagentur „viminds – onlinemarketing“ in Rostock und ist glücklich verheiratet.

4 Kommentare

  1. Mal so eine Frage am Rande. Ist so eine „Besternung“ nicht auch völlig willkürlich? Nicht jeder Golfer sieht die Beurteilung so wie der Beurteiler und sei es nur vom unterschiedlichen Standpunkt der beiden aus gesehen. Was für den einen Gut ist, reicht dem anderen nicht.
    Ich für meinen Teil interessiere mich nicht für Anlagen die jenseits der 50€ Greenfee sind, dafür muss ich mich zu oft auf Arbeit bücken um das Geld wieder rein zu bekommen.
    Auch sehe ich einen „schlechten Pflegezustand“ sicher anders als jemand der nur in „nobel“ Clubs spielt. Für mich ist der Platz, so wie er ist, die Herausforderung. Egal ob das Grün langsam oder schnell ist. Nicht der Greenkeeper hat schuld wenn ich den Ball nicht ins Loch bekomme..

    Wird so etwas bei der Bewertung auch in Betracht gezogen und wenn ja – wie?

    bis denne
    rebel

    • Ich verstehe deinen Bedenken demgegenüber. Ich denke es ist nicht völlig willkürlich.
      Es wird einfach vom bestmöglichen Pflege, Ausstattungs- und Dienstleistungszustand der gesamten Golfanlage ausgegangen.
      Ein Standard der bei Top-Anlagen da ist oder irgendwo mal gesetzt wurde. Davon ausgehend wird dann nach dem Punktesystem beurteilt.
      Das Problem was ich habe, ist die fehlende Transparenz des Punktesystems. Die Punktekriterien sind bisher auf der Webseite des BVAG e.V. irgendwo bei den Antragsunterlagen für die Golfclubs versteckt. Das sollte geändert werden. Nachdem ich sie grob überflogen habe, war meine Welt aber wieder in Ordnung… 😉

      Viele Grüße
      Dennis

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