Hohen Wieschendorf – Totgesagte leben länger

Golfanlage Hohen Wieschendorf
Die Golfanlage Hohen Wieschendorf ist aktuell bespielbar!

In der vergangenen Woche las ich einen Onlineartikel der Lübecker Nachrichten, der die neue Hoteldirektorin vom Dorfhotel und Iberotel Boltenhagen (Weiße Wiek) Anne Hecking portraitierte. Die Frau stammt ursprünglich aus Osnabrück, lebte und arbeitete lange Zeit im Ausland und spielt Golf mit Single-HCP. Soweit so gut.

Der Artikel war ganz nett, aber ziemlich zum Ende hin las ich etwas das bei mir Fragezeichen hinterließ. Frau Hecking wurde mit folgenden Worten zitiert:  „Schade, dass es den Platz in Hohen Wieschendorf nicht mehr gibt“. 

Diese unbedachte Aussage ist in meinen Augen mehr als unglücklich, denn Mecklenburg-Vorpommerns erster Golfplatz (nach der Wende) leidet zwar aktuell durch die Insolvenz der Betriebsgesellschaft, der das Golfhotel Hohen Wieschendorf zugehörte, aber der Spielbetrieb ist durch die Mitglieder des Clubs derzeit abgesichert.

Es ist schlichtweg eine Falschaussage und deshalb sehe ich es auch als Verpflichtung an, die Reichweite dieser Seite zu nutzen, um das zu korrigieren.

Liebe Frau Hecking, die Natur hat den Platz noch nicht zurückerobert und er ist auch nicht auf wundersame Weise verschwunden! Ja, der Golfplatz in Hohen Wieschendorf ist noch da und es kann tatsächlich Golf gespielt werden!

Ich wiederhole mich gerne: Auch wenn der Golfer auf einige gewohnte Standards wie sanitären Anlagen oder gastronomische Einrichtungen verzichten muss – der Platz ist spielbar!

Ich frage mich, ob Frau Hecking einfach nur falsch zitiert wurde? Falls nicht verstehe ich die Aussage nicht. Seit April 2012 ist Sie im Amt – da hätte Sie die genauen Umstände auf der Golfanlage Hohen Wieschendorf doch längst kennen müssen?! So kompliziert ist das jetzt nicht…

Vielleicht hat sich ja auch einfach nicht richtig ausgedrückt und wollte lediglich ihr Bedauern über die Insolvenz allgemein ausdrücken und das dort kein „normaler“ Betrieb stattfindet?!

Wie man es dreht und wendet, es spielt keine Rolle und wisst Ihr warum?  Weil das Thema so verdammt sensibel ist! Einen angeschlagenen Club bzw. Platz derart tot zu reden ist fatal. 

Es schadet nicht nur dem Golfplatz und den Mitgliedern, die versuchen das Schiff mit den geringen Greenfee-Einnahmen und den Mitgliederbeiträgen auf Kurs zu halten, sondern auch der Region insgesamt.

Wenn durch solche Aussagen immer weniger Tagesgäste kommen, kann man sich vorstellen, dass es für HOWIDO perspektivisch immer schwieriger werden wird.

Wenn ich Mitglied des Clubs wäre, würde ich Frau Hecking dringend darauf hinweisen und wenn möglich um eine Richtigstellung bitten.

Ich hoffe mit diesem Beitrag etwas gegensteuern zu können. Gerne könnt ihr  diesen Artikel mit Euren Freunden und Bekannten teilen. Der Golfanlage Hohen Wieschendorf würde es mit Sicherheit helfen. Vielen Dank!

P.S. Vielleicht kann sich auch der Golfverband Mecklenburg-Vorpommern dieser Sache annehmen und seine Möglichkeiten der positiven Einflußnnahme ausschöpfen, um Hohen Wieschendorf zu unterstützen?!

Fazit: Stand heute (22.06.2012 ): Der Golfplatz in Hohen Wieschendorf ist bespielbar! 

Über Dennis Born 471 Artikel

Der Gründer und Autor dieser Webseite golft in seiner Freizeit leidenschaftlich gern.
Hauptberuflich leitet er die Internetagentur „viminds – onlinemarketing“ in Rostock und ist glücklich verheiratet.

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