Strelasund-Inselcourse: endlich komplett. Und wie!

„Waste-Area: Überall wo am Fairwayrand kein Gras z.B. unter Bäumen wächst kann ein Sanduntergrund auch zur Waste Area erklärt werden. In der Waste Area gelten die Regeln für das Spielen aus Hindernissen nicht: man darf daher den Schläger auf dem Boden aufsetzen sowie Äste, Laub und Steine entfernen.“

Strelasund-InselcourseGut zu wissen. Denn das Wissen wird der Durchschnittsgolfer wohl benötigen auf diesem Platz. Ich darf im Auftrag von Golfen-MV zusammen mit meiner Freundin (HCP -36) den neuen Strelasund-Inselcourse im Golfpark Strelasund spielen.

Naja, ganz neu ist der Platz nicht. Die ersten 9 Löcher kann man bereits seit November 2007 spielen. Die Back Nine wurden am 14.09.2012 per Goldenem Abschlag eröffnet. Und nun, 6 Tage später, stellen wir unser Auto auf dem Parkplatz ab.

Erster Eindruck? Sieht super aus hier. Alles ist gepflegt, gut ausgeschildert, ich finde mich sofort zurecht. Während meine Freundin die Bags aus dem Auto holt – ja, bei uns macht das auch die Frau mal selbst – begebe ich mich an den Empfang, welcher sich direkt neben dem Proshop befindet.

Strelasund-InselcourseDie freundliche junge Dame hinter dem Tresen verdient das erste Sonderlob: sehr freundlich und mit einer mich beeindruckenden Umsichtigkeit druckt sie meine Greenfee-Tag, händigt mir Scorekarten und Schlüssel für mein Cart aus, erklärt mir den Weg zu Tee 1, weist mich auf Besonderheiten des Platzes hin – und betreut parallel einen Vertreter einer Firma aus dem Golfbereich.

Und das schafft sie, ohne dass er oder ich uns nicht beachtet oder schlecht behandelt fühlen. Wenn ich mich recht erinnere hat sie in der kurzen Zeit auch noch das Telefon beantwortet. Meinen großen Respekt dafür.

Ich fahre heute Cart. Nicht, weil ich faul bin, sondern weil ich hier bin, um Fotos zu machen und den Platz zu beschreiben. Los geht es also, über die kleine, fast malerische Allee, zu Abschlag 1 des Strelasund Inselcourse. Erster Eindruck? Phänomenal. Fantastisch. Unglaublich gepflegt. Unfassbar fieses Rough. Ich checke, ob ich genügend Bälle dabei habe um den Platztest auch anständig zu beenden.

Ich schicke meinem ersten Abschlag ein entschuldigendes „naja, ich habe ja auch bestimmt 3 Wochen nicht gespielt“ und einen provisorischen Ball hinterher.

Der erste ist natürlich in einer schrecklichen Slice-Kurve im Rough verschwunden, den 2. finde ich mitten auf dem Fairway. Ich eröffne mit einem Doppelbogey und fahre zum 2. Abschlag.

Das schwerste und interessanteste Loch der Front Nine erwartet mich. Ein 295 Meter langes Par 4. Nach kurzem Rätselraten, wo der Abschlag landen sollte um eine Möglichkeit zu haben, mit dem 2. Schlag das Grün zu treffen, schlage ich den Ball aufs Fairway. Rechter Hand erwartet mich das erste Mal auf diesem Platz eine so genannte Waste Area. Zum Glück verfehle ich diese, denn der 2. Schlag hat es auch so schon in sich. Circa 125 Meter geht es über 2 wunderschön angelegte Biotope aufs Green. Knapp verfehlt, Chip, 2 Putts – Bogey. Ich bin zufrieden.

Weiterlesen auf Seite 2 ->

Über Alexander Pielok 1 Artikel

Alexander Pielok. Studierter Kommunikationswirt und Inhaber der 2005 eröffneten Kommunikationsagentur A.PR KÖLN. Bietet Dienstleistungen in den Bereichen Online Relations, Grafik- und Webdesign. Seit 2011 mit A.PR GOLF auch auf den Golfsport spezialisiert. Liebt schöne Par 3-Löcher, Bunkerschläge und Facebook.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*