Die ersten Golfclubs in Mecklenburg-Vorpommern im Social Web!
Ich bin stolz auf unsere Golfclubs. Zum einen, weil immer mehr Vernetzungen (z.B. kollaborative Golfturnierkalender – ich berichtete darüber) nutzen und zum anderen, weil ich in letzter Zeit ein verstärktes Engagement im Social Media Marketing beobachte.
Unsere Golfclubs auf Facebook
Die größten Aktivitäten der Golfclubs aus Mecklenburg-Vorpommern beziehen sich hauptsächlich auf eine einzige Plattform, aber mit dieser, sind eine große Reichweite und mannigfaltige Möglichkeiten für die Golfclubs garantiert.
Die Rede ist von der größten internationalen (nicht ganz unumstrittenen) Community ”Facebook”, die mittlerweile über 400 Millionen User hat.
Auf Facebook sind folgende Golfclubs aus Mecklenburg-Vorpommern mit einer eigenen Seite oder Gruppe vertreten:
- Ostsee Golf Resort Wittenbeck (Gruppe – 15 Mitglieder)
- WINSTONgolf (Fanpage - 33 Fans)
- Golfpark Strelasund (Fanpage – 68 Fans)
- Golfclub Teschow (Gruppe – 15 Mitglieder)
- Schloss Krugsdorf (Profil – 46 Freunde )
- Land Fleesensee (Fanpage – 46 Fans)
- Golf in Wanremünde (14 Mitglieder)
- Golfen-MV (Fanpage – 137 Fans)
Das ist der Stand vom 10.04.2010. Habt ihr noch andere Seiten gefunden - dann lasst es mich bitte wissen und schreibt einen Kommentar.
Gruppen vs. Fanpages auf Facebook
Mir ist aufgefallen, dass die Golfclubs aus MV ganz unterschiedliche Wege gehen, um ihre Zielgruppe auf Facebook zu erreichen. Die Einen legen eine Gruppe an, die Anderen eine Seite. Ein einziger Golfclub hat sich sogar für ein persönliches Profil entschieden. Was ist der richtige Weg?
Das hängt ganz von der Ausrichtung und den Zielen ab.

- Die Facebook-Gruppe vom Ostsee Golf Resort Wittenbeck
Die Facebook-Gruppen waren bis zum letzten Jahr für das Marketing nahezu ineffizient, bis einige Verbesserungen seitens des Plattformbereibers nachgeschoben wurden.
Trotzdem schätze ich “Fanpages” (Seiten) im Vergleich zu Gruppen für die Vermarktung eines Golfclubs nach außen und das Erreichen neuer Zielgruppen (falls dies eines der Hauptziele ist) einen Tick stärker ein.
Die Fanpages haben viele Stärken. Sie bekommen “schöne” und leicht zu merkende URL’s (ab 25Fans verfügbar), wie z.B. www.facebook.com/GolfenMV, unterstützen Applikationen (besondere Inhalte), bieten statistische Auswertungsmöglichkeiten und können mit Widgets beworben werden u.s.w.
Für alle, die noch mehr über die Unterschiede zwischen Fanpages und Gruppen erfahren möchten, ist hier eine weitere Informationsquelle: http://www.allfacebook.com/2010/02/facebook-groups-pages/
Das Ziel richtig gesteckt?
Es ist davon auszugehen, dass unsere Golfclubs folgendes forcieren: Weitere, möglichst kostenfreie Kommunikationskanäle für die effiziente Verteilung ihrer Inhalte, das Erreichen neuer Zielgruppen und die stärkere Bindung bisheriger Kunden. Es geht also um uns!
Mit der richtigen Strategie im Social Web und auf Facebook wird das funktionieren! Ich persönlich nutze bereits jetzt alle Möglichkeiten, um mehr über die Golfplätze zu erfahren und interessante Menschen kennen zu lernen. Deshalb bin ich bei allen aufgeführten Golfclubs auf Facebook “Fan” oder Mitglied.
Bei mir ist es ja auch fast schon eine logische Konsequenz, denn ich freue mich über jede Information von den Golfplätzen zur Aufbereitung für euch auf Golfen-MV oder eben Facebook. Jedoch merke ich, dass sehr viele und immer mehr Menschen in meinem Umfeld Social Media nutzen, egal welchen Alters.
Ich hoffe, dass jeder Golfclub sein Engagement auf Facebook strategisch durchgeplant hat und nicht einfach nur dem Trend hinterherläuft. Frei nach Motto: “Das machen ja jetzt alle!”
Golfclubs auf anderen Social-Media Diensten
Auf anderen Social-Media Diensten wie Twitter, Youtube oder Flickr konnte ich bisher keine Golfclubs aus Mecklenburg-Vorpommern entdecken. Dabei können diese kostenlosen Dienste von größtem Nutzen sein und wichtige Puzzle-Teile in der Distribution der eigenen Inhalte und Angebote darstellen, sowie Unterstützung für eine bessere Suchmaschinenoptimierung (SEO) bieten.
Youtube: Golfclubs betreiben kostenloses Video-Marketing mit selbstgedrehten Videos von Turnieren, Highlights oder veröffentlichen sonstige Promotionsvideos.
Flickr: Golfclubs zeigen ihre Bilder einer breiten Öffentlichkeit, reduzieren Serverlast und regen zur Weiterverwendung der Bilder an.
Twitter: (oder andere Microblogging-Dienste) Golfclubs kommunizieren in Echtzeit mit ihrer Zielgruppe.
Tipp: Falls ein Golfclub keine eigene Youtube- oder Flickr-Seite betreiben möchte, dann bietet sich noch folgende Alternative: Die Zusammenarbeit mit anderen Anbietern (z.B. Golfen-MV – was sonst?
).
Durch diese sinnvolle Bündelung der gemeinsamen Marketing-Aktivitäten, können die Inhalte (Bilder, Videos etc.) mit vereinten Kräften verbreitet werden und es ensteht für beide Parteien eine Win-Win Situation.
Warum sollte sich ein Golfclub, der noch keine Präsentation (z.B. Flickr oder Youtube) hat, nicht an einen starken Partner wenden, der bereits eine gewisse Vorarbeit geleistet hat und in der Lage ist, die Medien einfacher und effektiver zu vermarkten?!
Fazit
Ich sehe eine positive Entwicklung der Golfclubs im Social Web, denn der große Wandel im Marketing kommt auch hier langsam in Gang. Die vorhandenen Präsentationen auf Facebook schöpfen zwar bei weitem nicht das volle Potential aus, aber ich habe bisher auch sehr interessante und gut gemachte News gelesen, die Lust auf mehr machen. Als Konsument ist mir das am wichtigsten.
Das Engagement der Golfclubs im Social Web muss strategisch durchgeplant und weiter ausgebaut werden. Das schafft eine breite Basis für die zukünftige Außendarstellung. Die sozialen Medien sind für die Verbesserung der Kundenbeziehung und den Dialog mit der Zielgruppe prädestiniert.
Aber bei all den Hinweisen darf nicht vergessen werden, dass Golfclubs in der Zwickmühle stecken. Einerseits müssen die Golfclubs etwas tun, anderseits fehlt es oft an Personal und KnowHow. Wer soll und kann die Plattformen bzw. Social Media Kampagnen betreuen? Wer sorgt für die Überwachung der Kampagnen und leitet daraus wiederum Handlungstrategien ab?
Lösungen
Es gibt viele Internetseiten, die kostenlose Informationen über die Nutzung der Plattformen anbieten. Weiterhin gibt es auch bei uns in Mecklenburg-Vorpmmern eine Hand voll Agenturen, die sich auf das Thema Social Media und Online Marketing spezialisiert haben.
Webseiten mit nützlichen Informationen über Social Media: Mashable, Facebookmarketing, Hubspot, SocialNetworkstrategien
Das heißt aber nicht, dass die Arbeit ausgelagert werden kann – im Gegenteil! Die Agenturen können lediglich unterstützen, schulen, bestimmte Prozesse (z.B. das Monitoring des Unternehmens) in Gang bringen.
Social Media Marketing-Anbieter aus Rostock: viminds-onlinemarketing, einfach meer network, rostock-startups
Social Media Arbeit muss immer vom Unternehmen selbst ausgeführt werden – sonst funktioniert es nicht.
Die Einbindung der Mitarbeiter in die Social Media Arbeit und die Ausarbeitung von Social Media Guidelines, die eine klare Richtlinie für die Mitarbeiter festlegen (z.B. dürfen Mitarbeiter während der Arbeit ihre sozialen Profile pflegen und/oder das Unternehmen präsentieren?) sind Grundvoraussetzung und große Hilfe.
Eines steht fest: Social Media ändert die gesamte Unternehmenskommikation und ist deshalb Chefsache!
Damit aus dem zarten “Social Media-Pflänzchen” ein stattliches und widerstandsfähiges Grün entsteht muss noch eine Menge getan werden, aber ich finde, wir sind auf dem richtigen Weg!


























