Das Sonnenwendturnier in der Golfanlage “Zum Fischland” war für den Golfclub ein voller Erfolg und für mich persönlich ein tolles Erlebnis. Ich gebe hier einen kurzen Überblick über den Turnierverlauf aus meiner Sicht. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ich interessante Menschen kennengelernt habe, bei herrlichstem Wetter ein spannendes Turnier erleben durfte und sogar einen kleinen Preis mit nach Hause nahm. Aber der Reihe nach:
Wir hatten grandioses Wetter. Die Luft war mild, am Himmel zeigte sich die Sonne und vereinzelt zogen kleine Wölkchen vorbei. Es wehte ein laues Lüftchen und zum Abend hin war es dann fast windstill. Petrus schien es gut mit uns zu meinen..
Das Golfturnier erfreute sich reger Teilnahme – es hatten sich insgesamt 23 Golfer auf der Golfanlage eingefunden. Die Teilnehmer wurden im Vorfeld in 3er-Flights eingeteilt. Ich spielte mit Sabine und Lars, 2 erfahrenen Clubmitgliedern zusammen (beide mit Handicap im Bereich von 20). Mit den Beiden hatte ich wirklich fantastische Flightpartner erwischt – sie waren mir sehr sympathisch und so wurde es ein lockere Golfrunde. Um 17:15Uhr starteten wir per Kanonenstart von allen Bahnen.
Schläger die nicht machen was sie sollen
Zum Spiel: Auf der Driving Range beim Einschlagen lief noch alles wunderbar, aber auf dem Platz spielte ich oft nur “Kraut und Rüben”. Vom Abschlag traf ich fast keinen Ball. Das lag daran, dass ich noch keinerlei Erfahrung im Umgang mit einem und meinem neuen Driver habe, aber ich ließ mich nicht demotivieren. Wenn ein missglückter Abschlag nur 50m weit flog, dann hatte ich ja noch meinen Hybridschläger (ebenfalls neu?!), um die fehlenden Meter vom Abschlag wieder aufzuholen. Das war leider ein Irrtum. Der Hybridschläger trieb mich an den Rand der Verzweifelung, ich bin mir nicht sicher, ob mir überhaupt ein Schlag gelang – ich glaube nicht. Mein Flight-Partner Lars litt mit meinen Schlägen mit und sein quälender Gesichtsausdruck sagte mir, dass ich den Hybrid bei der nächsten Situation im Bag stecken lassen solle, um statt dessen besser ein sicheres Eisen zu wählen. 
Mein Spiel hört sich jetzt wirklich grottenschlecht an, oder? War es aber eigentlich nicht: Ein paar Schläge (Annäherungsschläge, Schläge aus dem Rough oder Putts) gelangen dann doch und ich konnte den ein oder anderen Double Bogey und sogar ein Bogey verbuchen. Für mein Spielniveau gar nicht so schlecht. Als die Sonne gegen 22Uhr langsam unterging, waren alle Golfspieler fertig mit ihrem Spiel und trafen am Clubhaus ein. Anschließend gab es für alle Salate und leckeres Fleisch vom Grill. Bei einem Bier oder Sekt wurde dann das Turnier schon mal vorab ausgewertet.
Überraschung bei der Siegerehrung
Gegen 23 Uhr wurden die Sieger offiziell bekanntgegeben. Durch den Turniersponsor Martin Welz von der deutschen Vermögensberatung wurden mehrere Preise vergeben. Unter anderem zwei Hauptpreise für die Brutto- und Nettowertung sowie einen für die Einzelwertung “Nearest to the Pin” und “Longest Drive”. Einen Dank an dieser Stelle für den Sponsor, der sich nicht in den Vordergrund drängte – das war aus meiner Sicht sehr angenehm. Als Hauptpreis gab es ein schickes Standbag von Mizuno – das hätte ich auch gerne gehabt. Aus meinem Flight gewann Sabine die Einzelwertung “Nearest to the Pin” – sie platzierte den Ball an Bahn 3 bis auf 99cm an die Fahne. Respekt! Ich selbst hatte keinerlei Hoffnung auf einen Preis, aber zu meiner Überraschung fiel bei der Siegerehrung tatsächlich mein Name. Ich wurde 2. Nettosieger und war total überrascht! Ich sammelte 36 Stableford-Punkte und spielte genau mein Handicap von 54 – das hatte an diesem Abend gereicht. Bei dem Versuch mein Handicap ein wenig zu verbessern, bin ich damit zwar gescheitert, aber ich bin froh noch einen kleinen Preis mit nach Hause nehmen zu dürfen.Ich erhielt einen kleinen “Glas-Pokal”, eine Packung Golfbälle und ein Gutscheinheft, um auf ausgewählten Anlagen in Deutschland günstiger Golf zu spielen.
Fazit: Das Turnier hat mir riesig Spaß gemacht. Ich hab meine erste Turniererfahrung gesammelt, einen schönen Golfplatz und sympathische Menschen kennengelernt. Der Golfplatz “Zum Fischland” ist wirklich in einem hervorragenden Zustand und bietet auch anspruchvollen Golfern viele Herausforderungen. Vielen Dank auch an die Turnierleitung – es war alles bestens organisiert! Ich denke es wird nicht mein letztes Golfturnier in MV gewesen sein.. Und der Golfanlage “Zum Fischland e.V.” statte ich bald wieder einen Besuch ab. Bis zum nächsten Mal.
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